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Bessere Orientierung auf der hobit 2015

Die Bildungsmesse ist erneut thematisch geordnet, diesmal gibt es jedoch zehn Campus–Areale

Das Prinzip hat sich bewährt und wird es daher auch 2015 wieder geben: Damit sich die erwarteten rund 20 000 Schülerinnen und Schüler besser auf der Bildungsmesse orientieren können und ihre Interessensgebiete leichter und schneller finden, wird das Angebot der hobit erneut nach Themen geordnet sein. Das heißt, vom 27. bis 29. Januar 2015 werden die rund 132 Informationsstände im darmstadtium thematisch arrangiert und das komplette Angebot auf diesmal zehn Campus-Areale verteilt sein.

Angebote gebündelt

So wird es etwa einen Campus „Unternehmen“ geben, auf dem sich die Wirtschaftsberufe, Wirtschaftsstudiengänge und auch Firmen und Unternehmen präsentieren können. Ein spezielles Areal nur für Medienberufe und Studienmöglichkeiten in diesem Fach wird unter dem Titel „Medien-Campus“ ausgewiesen sein. Auch die Ingenieur-Wissenschaften erhalten einen eigenen Bereich und ebenso die Naturwissenschaften. Außerdem wird es einen Campus „Mathematik und Informatik“ geben und einen unter der Überschrift „Geist und Human“. Auf dem betreffenden Areal finden Besucher dann gebündelt die entsprechenden Angebote der drei Darmstädter Hochschulen, der Wirtschaftsverbände oder auch der Unternehmen vor. Eine Übersichtstafel am jeweiligen Campus-Eingang listet alle Stände und Teilnehmer auf.
 

Leichtere Groborientierung

„Wir haben die Angebote an einer Stelle komprimiert. Diese Bündelung der Themen hat sich bewährt. Das funktioniert sehr gut und erleichtert Schülerinnen und Schülern die Groborientierung“, sagt Bernhard Meyer, emeritierter Professor der Evangelischen Hochschule Darmstadt und Projektleiter der Darmstädter Hochschul- und Berufsinformationstage. Diese Ordnung soll auch künftig beibehalten werden, wobei die Campus-Standorte jedoch von Jahr zu Jahr wechseln werden. „Damit jeder der Aussteller sich mal in anderer Umgebung präsentieren kann“, erklärt Professor Meyer. Die Rotation erfolgt im Drei-Jahres-Rhythmus.  

Die hobit-Besucherinnen und Besucher werden 2015 jedoch auch auf neue Arrangements treffen. So sollen sich rechts und links am Eingang des darmstadtiums die Architektur-Fachbereiche der Technischen Universität und der Hochschule Darmstadt präsentieren können. Mit dem Campus „Gestaltung“ sollen sie der hobit gleich nach Betreten des Kongresszentrums ein markantes Gesicht verleihen – mit aufwendigen oder optisch ungewöhnlichen Messeständen.

Gäste-Campus Bildung und Soziales

Es wird auch wieder Gaststände geben. Neu sind zwei Bereiche: Die Gäste-Campus „Bildung“ und „Soziales“. Unter dem Titel „Bildung“ stellen sich unter anderem die staatlichen und privaten Hochschulen aus der Region und aus ganz Deutschland vor, darunter zum Beispiel die Hochschulen und Universitäten Rhein-Main, Aschaffenburg, Greifswald oder auch Wismar. Insgesamt 25 Gast-Hochschulen werden vertreten sein, wobei die Goethe-Universität Frankfurt sowie die Universitäten Heidelberg und Mainz jedoch traditionell auf Ebene 1 verbleiben. Auf dem Gäste-Campus „Soziales“ präsentieren sich Verbände und Unternehmen wie das Rote Kreuz oder auch der Arbeiter Samariter Bund. 

In erster Linie ist die hobit jedoch die Bildungsmesse der drei Darmstädter Hochschulen, der Stadt Darmstadt, der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände und der örtlichen Agentur für Arbeit. Sie sind Veranstalter und stellen das Gros der Informationsangebote – 2015 werden das rund 132 Stände und 253 Vorträge sein.


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Autor: Astrid Ludwig
Datum: 02.09.2014

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