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Drei Freunde auf der hobit

Dominic, Jan Philipp und Ann–Kristin haben sehr unterschiedliche Interessen

Die drei Freunde besuchen das Gymnasium in Michelstadt im Odenwald. Sie sind 17 Jahre alt und gehören zur G8-Generation, der nachgesagt wird, noch ein wenig orientierungslos zu sein bei der Berufswahl. Bei Ihnen ist davon jedoch nichts zu spüren. Alle drei haben schon konkrete Vorstellungen davon, was sie später einmal machen wollen. Ein Studium soll es sein, so viel ist klar. Dominic hat viele Interessen, erzählt er, ein Ziel könnte das Medizin-Studium in Frankfurt an der Goethe-Universität sein. Daher hat er am ersten hobit-Tag auch einen Vortrag über Humanmedizin besucht. Ihn interessierte, wie das Auswahlverfahren abläuft, wie man aufgenommen wird und wie das Studium aufgebaut ist. »Ich habe jetzt ein bessere Vorstellung davon«, sagt er nach dem Vortrag. Die Basics habe er erfahren. »Ich habe was gelernt«, zieht er Bilanz.
 

Mehr Physikstände erhofft

Für seinen Freund Jan Philipp war das Angebot nicht breit genug. Er will Physik studieren, »doch da gab es nicht ausreichend Vorträge und Stände«, findet er. »Und Lehramt interessiert mich nicht.« Ihm schwebt eher ein Forscherleben vor. Quantenphysik ist sein Favorit oder Astrophysik. Die Universitäten in Zürich oder Basel wären toll…oder England, schwärmt er. Warum? »Da ist auch die Umgebung schön«, lacht er.
Das Angebot der hobit halten er und auch ein Freund Dominic jedoch für hilfreich bei der Berufswahl. Zusammen mit Informationen aus dem Internet und von Freunden und Bekannten ergebe sich ein gutes Bild. Das hat sich auch für Ann-Kristin schon weitgehend geformt. Sie möchte soziale Arbeit studieren oder Psychologie. Entsprechende Vorträge und Stände hat die 17-Jährige daher auf der hobit besucht. »Nur der NC«, sagt sie und verzieht ein wenig das Gesicht, »ist ein bisschen das Problem«.


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Autor: Astrid Ludwig
Datum: 28.01.2014

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