Archiv

»Es gibt Trends, aber das ist schwer zu steuern«

Der Andrang bleibt riesig und es gibt eine Warteliste für Aussteller

»Jeder spürt, was er hier kriegt«, sagt Professor Bernhard Meyer, Organisator der hobit- Messe und emeritierter Professor der Evangelischen Hochschule Darmstadt, und erklärt damit, warum der Zuspruch der hobit auch im 18. Veranstaltungsjahr nicht abreißt. Nicht nur der Strom der Schülerinnen und Schüler wird jedes Jahr größer, auch die Zahl der Aussteller nimmt kontinuierlich zu. 125 Messestände sind es unterdessen. So musste die hobit-Leitung inzwischen eine Warteliste für Gäste und Firmen anlegen, die mit Ständen vertreten sein wollen. Erstmals ist 2014 etwa das Unternehmen Mercedes präsent oder auch die Brillen-Kette Fielmann sowie der Allianz-Konzern. »Und das, ohne dass wir Werbung gemacht hätten«, freut sich Meyer. Das Darmstadtium, sagt er, ist mittlerweile zu klein geworden für das riesige Angebot. Die hobit ist zur größten Messe des Kongresszentrums avanciert. Im nächsten Jahr tut sich jedoch noch ein wenig Freiraum auf – in Teilen des Cybernarium-Bereiches, der derzeit noch für Ausstellungen genutzt wird.
Und welche Angebote sind diesmal der Renner? »Das ist vorab immer schwer zu sagen«, so die Messe-Leitung. Eine Zeit lang war Psychologie unter den Schülern sehr gefragt, die Vorträge der hobit 2014 wurden auf vier ausgebaut, »doch mittlerweile bröckelt die Nachfrage wieder«, sagt Meyer. 2013 besuchten 35 Besucher den Vortrag über Au-pair-Angebote, diesmal sind es über 230. Von vier auf neun Studiengänge hat sich in diesem Jahr auch das Angebot auf dem Campus Medien erweitert. »Es gibt Trend, aber das ist eben schwer zu steuern«, erklärt der Professor.


drucken
Autor: Astrid Ludwig
Datum: 28.01.2014

Impressum