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»Ich habe gesehen, welche Möglichkeiten es gibt«

G8 Schülerin Karolin Jung war mit 16 Jahren auf der hobit unterwegs und froh über Orientierungshilfen

Von Karolin Jung, Schülerin der Viktoria Schule in Darmstadt

»Einfach auf die hobit gehen und sich mal umsehen, geht nicht. Da wird man von dem großen Angebot schier erschlagen. Ich war froh, dass ich mir vorher im Internet auf der Homepage der hobit einen Zeitplan erstellt und Vorträge und Stände herausgesucht hatte, die mich interessieren und die ich besuchen wollte. Ohne Vorbereitung hätte ich mich nur schwer zurechtgefunden. Ich bin G-8-Schülerin und war erst 16 Jahre alt, als ich hobit besucht habe.
Meine Mutter hat mir sehr geholfen und ist mit mir zusammen das Programm durchgegangen. In der Schule wurde uns nur gesagt, dass wir drei Tage vom Unterricht freigestellt sind und zur hobit gehen sollen. Eine Vorbereitung gab es im Unterricht leider nicht. Ich hätte mir aber schon Informationen gewünscht, auch generell darüber, was die hobit überhaupt ist. Wenn meine Mutter mich nicht angehalten hätte, wäre ich vielleicht gar nicht hingegangen. So war ich dann aber alle drei Tage dort und im Nachhinein bin ich froh darüber.

Vielleicht ein Jahr noch ins Ausland

Die hobit hat mir auf jeden Fall geholfen. Ich habe gesehen, welche Möglichkeiten es gibt. Ich wusste vor der hobit noch nicht, was ich anschließend mal machen möchte, welche Ausbildung oder welches Studium. Das wusste ich auch nach der Messe noch nicht konkret, aber ich habe eine bessere Vorstellung davon bekommen.
Ich möchte gerne ins Ausland gehen, vielleicht ein Freiwilliges Soziales Jahr machen, zum Beispiel als Au Pair arbeiten oder das Programm Work and Travel nutzen.

Ich möchte meine Sprachkenntnisse nutzen

Ich habe im Gymnasium Englisch als Leistungsfach gewählt. Ich interessiere mich für Sprachen. In der 10. Klasse war ich ein halbes Jahr in Kanada, in einer Stadt nahe Toronto. Seither spreche ich Englisch sehr gut. Ich möchte meine Sprachkenntnisse nutzen. Auf der hobit habe ich daher Vorträge besucht, die sich zum Beispiel mit einem Studium im Ausland befasst haben. Ich war auch an den Messeständen, die Auslandsaufenthalte oder Programme angeboten haben. Weil es dort aber so voll war und der Andrang so groß, habe ich meist nur Broschüren mitgenommen. Die habe ich mir dann in Ruhe zuhause durchgelesen. Das hat mir auch weitergeholfen.«

Aufgezeichnet von Astrid Ludwig


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Datum: 29.10.2013

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