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Schüler berichten über die hobit: An den Ständen konnte ich direkt Fragen stellen"

Jennifer Jung interessiert sich nach dem Besuch der Messe für ein Duales Studium

Von Jennifer Jung, ehemalige Oberstufenschülerin der Georg-Büchner-Schule Darmstadt


Auf der hobit war ich, weil ich mir von dem Besuch Entscheidungshilfen für meine spätere Berufswahl erhofft hatte. Was ich nach der Schule machen wollte, wusste ich noch nicht genau. Irgendwas mit Sport und Gesundheit. Aber, ob es ein Studium sein sollte, eine Ausbildung oder ein Duales Studium, das war offen.
Ich habe mich vor dem Besuch der Messe intensiv mit dem Programm und der hobit-Homepage befasst. In der Schule gab es für uns nur den Flyer und die Ansage, dass es Pflicht ist, dorthin zu gehen. Ich hätte mir eine bessere Vorbereitung im Unterricht gewünscht. Das hätte mir bestimmt weitergeholfen.

Ich habe mir vorher viele Gedanken gemacht, zu welchen Vorträgen und zu welchen Messeständen ich gehen könnte. Ich war bei der Vorstellung von Ausbildungsbetrieben dabei und bei einem Referat über das Duale Studium. Das Problem war aber, dass ich mir unter manchen Vorträgen vorher gar nicht so viel vorstellen konnte oder ich mir andere Vorstellungen gemacht hatte. Daher haben mir die Vorträge nicht so weitergeholfen wie erhofft.

An den Ständen konnte ich dagegen direkt Fragen stellen, das war gut und sehr informativ. Insgesamt finde ich die hobit und die Idee, eine solche Bildungsmesse für Schüler zu veranstalten, positiv.
Es war jedoch unglaublich voll. Ich war zwei Tage dort und habe trotzdem nicht geschafft, alles anzuschauen, was ich mir vorgenommen hatte. Ich habe lange an den Ständen warten müssen und auch in manche Vorträge bin ich nicht reingekommen. Das war schade. Auf jeden Fall wusste ich aber hinterher, was ich nicht machen oder werden will.
Ich interessiere mich jetzt für ein Duales Studium an der Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Frankfurt. Ich hatte auch überlegt, ins Ausland zu gehen, vielleicht nach Australien. Ich arbeite gerne mit Tieren und wollte vielleicht ein Freiwilliges Soziales Jahr machen, aber das ist jetzt keine Option mehr. Dabei verliere ich zu viel Zeit.

Aufgezeichnet von Astrid Ludwig


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Datum: 25.10.2013

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