Hinter den Kulissen

»Interessant, mal auf der anderen Seite zu stehen«

Der Student Julian Kornberger war als Schüler selbst auf der hobit und arbeitet nun als Helfer für die Messe

Julian Kornberger studiert Soziale Arbeit an der Hochschule Darmstadt. Der 23-Jährige schreibt gerade an seiner Bachelorarbeit. Sich für Bildung, studentische oder soziale Belange zu engagieren, ist da fast schon selbstverständlich. „Ich war als Schüler auf der hobit, um mich über mein künftiges Studium zu informieren. Ich fand es interessant, jetzt auch mal auf der anderen Seite zu stehen“, sagt er. Julian ist bereits zum zweiten Mal hobit-Helfer.

Mit vielen Menschen umgehen, davor hat der 23-Jährige keine Scheu. „Ich habe da ja Vorkenntnisse durch mein Studium.“ Und außerdem engagiert er sich bereits seit Jahren in vielen Gremien an der Hochschule. Kornberger hat in der Fachschaft mitgearbeitet, im Fachbereichsrat und derzeit auch im AStA. Zudem ist er als  studentische Hilfskraft bei zwei Professoren beschäftigt. Drei Tage lang bei der hobit mitzuarbeiten, bedeutet für ihn daher nicht nur Spaß und eine Erfahrung für das künftige Berufsleben, sondern auch eine Möglichkeit, sein Studium zu finanzieren. „Ich muss nebenher arbeiten“, sagt Julian.

Die hobit kennt er gut aus eigener Erfahrung. Nicht nur als Schüler, später hat er auch als Student den Stand seines Studiengangs auf der Messe betreut und Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort gestanden. Der 23-Jährige weiß also, was die Besucher wollen, er kann Tipps geben. Und er kennt das Haus: Im für Neulinge teils sehr unübersichtlichen Darmstadtium kann Julian den Weg weisen. Mit dem durchs Studium geschulten Blick, erkennt er auch, „wenn was im Busch ist“, wie er das nennt. „Ich kann besänftigend eingreifen.“ Obwohl: Oft nötig war das bisher nicht.

Es wird wohl Julians letzte hobit sein. Nach dem Bachelor-Abschluss will er nach Berlin gehen. Die Wohnung hat er schon gekündigt. In der Hauptstadt will er erst einmal arbeiten und Erfahrungen im Job sammeln. Danach geht es dann weiter mit dem Master-Studium. „Aber erst einmal ist alles offen“, sagt er und klingt optimistisch. Wer weiß, vielleicht findet er ja auch dafür auf der hobit noch ein paar Informationen.


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Autor: Astrid Ludwig
Datum: 22.12.2014

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