Hinter den Kulissen

Wechsel an der Spitze

Bernhard Meyer gibt die Leitung der hobit an Uli Knoth ab

Bernhard Meyer und Uli Knoth
Bernhard Meyer und Uli Knoth

Unter dem Titel „Plan-Tage. Hier wachsen Ideen“ bietet die hobit vom 24. bis 26. Januar  wieder Orientierung bei der Berufs- und Studienwahl. 133 Infostände und 253 Vorträge stehen 2017 auf dem Programm – und ein Wechsel an der Spitze der Messe. Bernhard Meyer gibt die Leitung an Uli Knoth ab.

Er hat Sätze geprägt wie diese: „Gäbe es die hobit nicht, müsste man sie erfinden“ oder „Wir sind wie Google, nur krasser“. Elf Jahre hat Bernhard Meyer als Projektleiter die Messe mit Leib und Seele organisiert, hat ihr aus den Kinderschuhen geholfen und die hobit groß gezogen. Jetzt gibt er die Patenschaft weiter - an Uli Knoth.
Der Wechsel der Projektleitung erfolgt nicht überraschend: „Wir haben schon längere Zeit an dieser Übergabe gearbeitet“, sagt Bernhard Meyer. Der emeritierte Professor der Evangelischen Hochschule und sein Nachfolger Uli Knoth sind schon seit 20 Jahren bei der hobit Kollegen. Knoth, ehemaliger Leiter des „Student Service Center“ der Hochschule Darmstadt,  hat die Messe damals mitbegründet. Als bei Uli Knoth der berufliche Ruhestand näher rückte, trug Bernhard Meyer ihm die künftige Projektleitung der hobit an. Der Professor, der über ein Jahrzehnt lang mit viel Engagement und Organisationsgespür die hobit weiterentwickelt hat, wollte frühzeitig einen Nachfolger aufbauen.

Das Angebot der hobit noch mehr auf Bedürfnisse der Schüler/innen ausrichten

Knoth sagt sofort zu. „Es hat mir schon immer Spaß gemacht, mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten“, betont er. Knoth hat nach seinem Studium der Sozialarbeit in der Jugendförderung der Stadt Weiterstadt gearbeitet, bevor er zur Darmstädter Fachhochschule wechselte. Die Studien- und Berufsberatung junger Menschen liegt ihm seit vielen Jahren am Herzen.  
2016 waren Meyer und Knoth bei der Projektleitung bereits ein Gespann, 2017 nun wird Uli Knoth die Organisation ganz übernehmen. Prof. Meyer will sich nur noch der Betreuung der Gaststände bei der hobit widmen. Der Wechsel, sagen beide, verläuft reibungslos. „Besser kann ich mir das gar nicht vorstellen“, so Meyer. Der unterdessen 70-Jährige möchte sich auch künftig um das Patenkind hobit, aber etwas mehr um die leiblichen Enkel kümmern.
Uli Knoth will dafür sorgen, dass die hobit sich auch in Zukunft immer wieder neu erfindet. So wurde etwa die Homepage für die jungen Messebesucher übersichtlicher gestaltet. Geplant ist auch eine Befragung der Schüler/innen, die helfen soll, das Angebot noch mehr auf ihre Bedürfnisse auszurichten. „Die hobit will wach bleiben“, betonen der alte und der neue Projektleiter.


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Autor: Astrid Ludwig
Datum: 20.12.2016

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