hobitreport

Schülerzeitung FEZ! gewinnt hobit Reporter-Preis

Das Team aus Pfungstadt darf an einer Lehrveranstaltung der Hochschule Darmstadt über Journalismus teilnehmen

Die Schülerzeitung FEZ! an der Friedrich-Ebert-Schule in Pfungstadt hat den Schreibwettbewerb „hobit Reporter“ gewonnen, der 2016 bei der Messe zum ersten Mal ausgeschrieben war. Die jugendlichen Reporter sollten über die hobit aus ihrer Sicht schreiben. Die Pfungstädter Schülerreporter taten das am eindrucksvollsten. Ihr Preis: Das erfolgreiche Team darf zu Beginn des Sommersemesters an einer praktischen Journalismus-Lehrveranstaltung der Hochschule Darmstadt teilnehmen (h_da). Extra für die Schülerinnen wird auch ein Rundgang über den Mediencampus der h_da in Dieburg organsiert. Wir veröffentlichen an dieser Stelle zwei der eingereichten Berichte über die hobit. Vielen Dank fürs Mitmachen!

Die Vorträge auf der hobit 2016
Ein Studium in Psychologie? Eine Ausbildung als Mechaniker? Oder doch lieber ein FSJ? Das müsst ihr zwar selbst entscheiden, aber die Hobit kann euch diese Wahl erleichtern.
Auf der Darmstädter Bildungsmesse „Hobit“ finden jedes Jahr Vorträge statt, die einen Einblick liefern in die Möglichkeiten nach dem Schulabschluss. Diese werden in diversen Sälen des Darmstadtiums gehalten und dauern jeweils etwa 45 Minuten.
Am 26. und 28.01. besuchten wir verschiedene Vorträge über Studiengänge, Auslandsaufenthalte und Erwartungshaltungen innerhalb der Wirtschaft.
Bei dem Vortrag über Psychologie zum Beispiel erfuhren wir, welche Stellen man nach diesem Studium bekleiden kann und wie Firmen sich mit der Hilfe von Psychologen mehr Kunden „angeln“.
Im Vortrag über Persönlichkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen ging es darum, bei einem Vorstellungsgespräch man selbst zu sein und improvisieren zu können, ohne jedoch alles vorher geübt oder auswendig gelernt zu haben.
Einen anderen Schwerpunkt setzte der Vortrag zum Studiengang „Animation and Game“, bei dem uns erklärt wurde, wie wichtig dabei die Teamarbeit mit Studenten anderer Studiengänge ist, zum Beispiel solchen von „Sound und Music Production“, um seinen Werken den letzten Schliff zu geben.
In jedem Vortrag wurden die Voraussetzungen und Inhalte für den jeweiligen Studiengang dargelegt, wobei auffällig war, dass es Parallelen gab: Man sollte auf jeden Fall gut mit anderen zusammenarbeiten können und Spaß an dem Studium haben. Dieses kann man mitgestalten, indem verschiedene Kurse gewählt, Schwerpunkte gesetzt und diverse Projekte selbst gestartet werden können.
Erwartungsgemäß wurden dabei auf jedem Vortrag gerade für den betroffenen Studiengang die jeweils besten Voraussetzungen für die Stellensuche nach dem Studienabschluss versprochen.
Nun ist es an uns, eine (schwere) Wahl zu treffen.
Nach Besuch der Vorträge auf der Hobit ist die Ausgangssituation dafür aber ganz klar eine deutlich bessere als davor.
Diese Chance solltet ihr euch also nächstes Jahr auf keinen Fall entgehen lassen!

Viola Chantal Huber, Klasse G 8a,
Schülerzeitung FEZ!
Friedrich-Ebert-Schule Pfungstadt

 

Kritische Bewertung eines Besuchs
Auf der „Hobit“ (Hochschul- und Berufsinformationstage) kann man nichts weiter tun als sich irgendwelche langweiligen Stände über Studiengänge und Berufe, die einen sowieso nicht interessieren, anzuschauen und die betreut werden von Erwachsenen, die Jugendlichen erzählen, was sie eigentlich gar nicht wissen wollen und dabei reden; reden, reden und hoffen, dass die Person vor ihnen nicht einschläft???
Völlig falsch! Denn auf dieser Bildungsmesse gibt es weitaus mehr zu sehen als irgendwelche Stände und ich versichere euch, es ist niemand eingeschlafen – jedenfalls nicht, während man direkt mit ihm geredet hat.
In der Gesamtbilanz war es eine überaus wertvolle Erfahrung, da man selbst als Mittelstufen-Schülerin einen hilfreichen Einblick in die Ausbildungsmöglichkeiten nach dem Schulabschluss gewinnt.
An einigen Ständen wurden einem sogar mit Experimenten die jeweiligen Themengebiete schmackhaft gemacht und Interesse geweckt.
Auch Vorträge wurden angeboten, die fast immer bis auf den letzten Platz besetzt waren– wobei man gelegentlich Zuhörer beim Dösen beobachten konnte. Dies kann ich ihnen jedoch nicht verdenken, da ich es teilweise selbst schwer fand, gebannt zu folgen. Vermutlich hätten die Referenten etwas mehr Würze in die Gestaltung ihres Vortrags bringen müssen.

Sollte jemand immer noch denken, dass die Aussteller auf der Hobit nichts Wissenswertes oder Neues erzählen können, dann hat derjenige sich gewaltig geschnitten. Denn als Hobit-Besucher kann man nicht nur Auskunft bei „älteren Semestern“ einholen, man kann seine Fragen auch im persönlichen Gespräch mit Studenten beantworten lassen.
Zum zwanzigsten Jubiläum der Hobit in diesem Jahr gab es zusätzlich zum gewohnten Programm noch eine Sonderveranstaltung namens „Twist-Kein Leben ohne Wendung“. Dort wurde von Lebensplanung und Zielen geredet und darüber, dass das Leben einem nicht immer das gibt, was man ursprünglich geplant hat.
Doch zum Glück gab das Leben uns Jugendlichen aus Darmstadt und der Region eine wirklich unschätzbare Planungs- und Orientierungshilfe an die Hand: die Hobit!

Nattaya Schönbein, Klasse G 8c,
Schülerzeitung FEZ!
Friedrich-Ebert-Schule Pfungstadt


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Autor: Astrid Ludwig
Datum: 02.03.2016

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