hobituell

Damit beim Ton und der Beleuchtung alles wie am Schnürchen klappt

Eric Thören ist der neue technische Projektleiter der hobit

Das Funkgerät hängt über seiner Schulter. Alle paar Minuten knarzt eine Stimme aus dem kleinen schwarzen Ding, dann muss er aktiv werden. Wenn´s irgendwo hakt, ist Eric Thören gefragt. Wie schon morgens am Eröffnungstag der hobit, als ein Netzteil in einem der Vortragräume ausfiel und ersetzt werden musste.

Der Mitarbeiter des Darmstadtiums ist neuer technischer Projektleiter für die hobit. Thören muss dafür sorgen, dass während der Messe Licht, Ton und Projektionstechnik funktionieren oder auch die Fluchtwege gesichert sind.

2016 erlebte er seine erste hobit. Rund 20 000 Besucher in drei Tagen. Ein echtes Gewusel. Die hobit ist die größte Messe im Darmstadtium. Seit Juni 2016 ist Eric Thören im Messe- und Kongresszentrum, vorher hat er viele Jahre als technischer Leiter für das Unternehmen KFP im Luxushotel Gravenbruch Kempinski gearbeitet. Er war dabei, als der Dalai Lama in dem 5-Sterne-Hotel residierte und bis zu 400 Besucher zu Veranstaltungen kamen. Das war spannend, „doch die hobit ist da schon eine andere Dimension“, sagt er.

Er ist erstaunt von der Masse der hobit-Besucher. „Das kannte ich so noch nicht.“ Thören suchte nach vielen Jahren im Kempinski eine neue Herausforderung - im Messe- und Kongresszentrum Darmstadtium hat er sie gefunden. „Das ist wirklich fantastisch, eine ganz andere Anforderung“, freut sich der gebürtige Rheingauer.

Fachkraft für Veranstaltungstechnik nennt sich Thörens Ausbildung, die er im Kurhaus Wiesbaden absolvierte. Als technische Projektleiter der hobit ist er verantwortlich dafür, dass während der Messetage alles wie am Schnürchen klappt – in den Sälen, den Vortragsräumen und zahlreichen Gänge. Die hobit hat ein kompliziertes Wegeleitsystem, so schnell kommt man nicht von A nach B.

Thören muss für das große Ganze wie etwa die Sicherheit sorgen, für die richtige Einstellung der Heizung oder der Klimaanlage. Aber auch für so kleine Dinge wie fehlende Adapter für den Laptop des Referenten. Sein Job macht ihm Spaß: „Es ist eine Herausforderung, alles zum Laufen zu bringen“, sagt er.


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Autor: Astrid Ludwig
Datum: 26.01.2017

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