hobituell

Die hobit auf den Stundenplan

Projektleiter Uli Knoth freut sich über erneut rund 20 000 Besucher und wünscht sich mehr Vorbereitung durch die Schulen

Herr Knoth, die erste hobit als neuer Projektleiter – wie war´s?
Ich bin froh und glücklich und natürlich auch erleichtert, dass die 21. hobit  so reibungslos über die Bühne gegangen ist. Bei so einem Projekt hat man ja immer Angst, dass man irgendetwas vergisst oder übersieht.
Und haben Sie etwas übersehen oder ist etwas passiert?
Nein, es ist überhaupt nichts passiert. Abgesehen von ein paar Referenten, die wegen Erkrankung ihren Vortrag nicht halten konnten oder ein paar Einsätze der Rettungssanitäter wegen Kreislaufproblemen gab es überhaupt keine Schwierigkeiten. Das freut mich und macht mich sehr zufrieden.

Ist ihnen etwas  Besonderes in diesem Jahr aufgefallen?
Was uns dieses Jahr ganz besonders aufgefallen ist, ist die große Freundlichkeit, Geduld und Höflichkeit der jungen Leute. Das war früher anders! Viele haben mit Verständnis und Geduld am Eingang gewartet, bis sie in den Vortragssaal hinein gekommen sind. Auch wenn der wirklich mal zu voll war, dass wir niemanden mehr hereinlassen konnten, gab es keinen Ärger. Das liegt zum einen natürlich an den Schülerinnen und Schülern, aber auch daran, dass wir inzwischen unser Besucherleitsystem so perfektioniert haben, dass wir all die Reibungspunkte aus der Vergangenheit behoben haben. Die Vorträge sind mittlerweile so organisiert, dass sie in nebeneinander liegenden Räumen entweder zur vollen oder zur halben Stunde beginnen. Das sorgt für viel Entspannung.

Man hatte am ersten Tag den Eindruck, die Kälte hat so manche Besucher abgehalten. Es herrschte ein nicht ganz so dichtes Gedrängel wie sonst. Haben Sie schon einen Überblick, wie viele Schülerinnen und Schüler bei der hobit 2017 waren?
Auch wenn die Kälte vielleicht den ein oder anderen Gast abgehalten hat, so sind wir mit der Besucherzahl, dieses Jahr wieder rund 20 000, sehr zufrieden. Super auch, dass der Busstreik vorher beendet wurde, denn der hätte uns sicher einen ganz gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht.

Neu war eine Umfrage. Die Besucher wurde befragt, wie sie sich auf die hobit vorbereiten. Wozu dient das?
Ich bin ganz besonders gespannt  auf die Auswertung dieser Befragung. Vor allem die Antwort auf die Frage,  wie sich die Jugendlichen durch die Schulen auf den hobit-Besuch vorbereitet fühlen, soll uns für die Zukunft neue Aufgabenstellungen eröffnen.
Manche Besucherinnen und Besucher sind nicht nur von der Architektur des Darmstadtiums, sondern auch von dem großen Angebot überwältigt. Gut, dass es da die Funktion myhobit gibt, so dass sie sich ihr Programm im Internet vorher schon zusammenstellen können. Trotzdem, wenn man unvorbereitet ins Darmstadtium  kommt und die unglaublich vielen Stände mit ihrem Angebot sieht, dann kann ich mir gut vorstellen, dass einem der Kopf schwirrt und man erst mal gar nicht weiß, wo man hin soll. Bin sehr gespannt, wie die Schülerinnen und Schüler das sehen.

Was wünschen Sie sich?
Es wäre wirklich sehr hilfreich, wenn die Jugendlichen vor der hobit von schulischer Seite eine Unterstützung erhalten könnten und die Vor-oder Nachbereitung des hobit-Besuches Thema im Unterricht wäre.


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Autor: Astrid Ludwig
Datum: 28.01.2017

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