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Die hobit war eine gute Entscheidungshilfe

Lea–Sophie Wörner rät Schülern unbedingt zur hobit zu gehen

Lea-Sophie Wörner
Lea-Sophie Wörner

Was mache ich bloß nach der Schule? Welchen Beruf könnte ich ergreifen? 20 000 Schülerinnen und Schüler suchen jedes Jahr auf der hobit mehr oder minder verzweifelt nach Antworten. Wie die hobit bei der Berufs- und Studienwahl geholfen hat, davon berichten ehemalige Besucherinnen:


Alle in Lea-Sophie Wörners Familie haben studiert. Der Bruder Maschinenbau, der Vater Bauingenieurwesen, die Mutter Lehramt, die Schwester Physik. Dass sie nach der Schule auch an die Universität oder Hochschule gehen würde, war daher relativ früh klar. „Ich bin künstlerisch veranlagt. Entwürfe liegen mir. Ganz ohne Ideen bin ich 2013 also nicht zur hobit gegangen“, erzählt die heute 22-Jährige. Den Studiengang Architektur hatte die Darmstädterin schon vorher als mögliches Ziel ins Auge gefasst. Das Fach interessierte Lea-Sophie schon länger. „Auf der hobit habe ich dann aber den ersten näheren Kontakt aufgenommen“, erinnert sie sich.
Informationen holte sie am Stand und bei Vorträgen sowohl bei den Architekten der TU als auch der Hochschule Darmstadt ein. Auf der Messe haben sich beide gut dargestellt, findet sie. Letztlich entschieden hat sie sich dann aber für die Hochschule Darmstadt (h_da). „Das Kreative, Praktische stand dort im Vordergrund und das hat mir gefallen“, begründet Lea-Sophie ihre Entscheidung. Im folgenden Wintersemester schon begann sie ihr Architektur-Studium an der Fachhochschule.
Und dass, obwohl ihr Vater, Jan Wörner, viele Jahre Präsident der TU Darmstadt war. „Ich bin gerne seine Tochter“, lacht die 22-Jährige, aber eben auch gerne unabhängig. Dass ihr Papa ehemaliger TU-Chef war, sollte weder Vor- noch Nachteil für sie sein, entschied sie. Eine Wahl, mit der sie glücklich wurde. „Ich bin jetzt im 6. Semester und ziemlich zufrieden.“ Ende 2016 schreibt sie ihre Bachelorarbeit. Das Studium - Theorie- und Praxisteil - waren so wie sie sich das erhofft und vorgestellt hatte. Ihren Masterabschluss will sie daher vielleicht auch in Darmstadt machen, denkbar wären aber auch Hochschulen in Hamburg oder Stuttgart. Da ist sich Lea-Sophie noch nicht ganz sicher.
Die angehende Architektin lobt die hobit als wirkliche Entscheidungshilfe, gerade wenn man als Schüler noch unsicher sei und auch noch nie gearbeitet habe, sagt sie. „Ich rate jedem auf die Messe zu gehen.“ Für sie selbst, betont Lea-Sophie, „war es eine gute Empfehlung und der Studiengang die richtige Wahl.“


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Autor: Astrid Ludwig
Datum: 13.11.2016

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