hobituell

Die Zukunft schmecken, riechen und fühlen

VIP Rundgang über die hobit / Umfrage unter Schüler, wie sie sich auf Besuch vorbereiten

Wer am Stand der Bauingenieure der TU Darmstadt die schwarze Brille aufsetzt, landet in einer anderen, einer digitalen Welt. In diesem Fall sogar in einem Notfall, denn als Feuerwehrmann ist ein Brand zu löschen. Ob das gelingt, können die Zuschauer live am Bildschirm verfolgen. Augmented Reality, die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung, ist auch im Bauingenieurwesen die Zukunft und auf der hobit konnten das die Teilnehmer/innen des VIP-Rundganges schon mal ausprobieren. Mit offensichtlich viel Spaß.

Wenn die hobit die „Promis“ zum Rundgang über die Messe ruft, kommen alle gern. Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch ist dabei, der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Siebel, Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid, die Beigeordneten des Kreises Darmstadt-Dieburg, die Vertreter der Wirtschaft oder auch der drei Darmstädter Hochschulen.

Ein großer Kreis hat sich zum VIP-Rundgang über die 21. Hobit versammelt. Ein Zeichen, dass die Messe ein „wichtiger Baustein ist im Studienwahl-Prozess“, betont Uli Knoth, neuer Projektleiter der hobit bei der Begrüßung. Und auch im 21. Jahr noch immer topaktuell.

hobit befragt Schüler, wie sie sich auf Besuch vorbereiten

Knoth, der die Leitung nach über zehn Jahren von Prof. Bernhard Meyer übernommen hat, empfiehlt die hobit als ein Erlebnis „mit allen Sinnen“. Es reiche eben nicht, nur etwas über einen Studiengang oder einen Beruf zu lesen. Auf der hobit könne man all das riechen, schmecken, spüren, erste Erfahrungen machen und direkt mit den Menschen sprechen. Die Organisatoren und Veranstalter der hobit wünschen sich allerdings schon seit Jahren eine intensivere Vorbereitung der Schüler/innen auf den Besuch der hobit im Unterricht und in den Schulen. Eine eigene Umfrage auf der hobit unter den Besuchern/innen soll nun Aufschluss darüber geben, wie sich die jungen Menschen auf die Messe vorbereiten.

Fünf Stände besuchen die VIPs beim Rundgang, um einen repräsentativen Eindruck von der hobit zu erhalten. Am Stand des Unternehmens Sirona können die Gäste selbst den Bohrer in die Hand nehmen und sich mal wie ein Zahnarzt fühlen. Die Kunststofftechniker der Hochschule Darmstadt zeigen neueste pfiffige Entwicklungen wie etwa einen Orangenschäler, digitale Welten erleben sie am Stand der TU-Bauingenieure, lebensnahe Studiengänge aus dem sozialen und pflegerischen Bereich bei der Evangelischen Hochschule Darmstadt und ganz praktische Beratung bei der Agentur für Arbeit, die jungen Menschen empfiehlt, sich auf ihre Stärken zu verlassen.

Gespräche sind durch nichts zu ersetzen

Oberbürgermeister Jochen Partsch lobt die hobit als eine Messe, wo man unglaublich viele Berufe an nur einem Ort kennenlernen kann. Das passe gut in eine Wissenschaftsstadt wie Darmstadt. Der SPD-Landtagsabgeordnete, Michael Siebel, berichtet von seinem jüngsten Sohn, der auf der hobit war. „Die hobit gibt Orientierung. Mein Sohn konnte dort seinen Kompass stellen und studiert jetzt Maschinenbau an der TU Darmstadt.“ Siebel hält die hobit für unglaublich hilfreich. „Dass man mit realen Studierenden sprechen kann, ist doch durch nichts zu ersetzen“, findet er.


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Autor: Astrid Ludwig
Datum: 26.01.2017

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