Nachgefragt

Seit über 20 Jahren einzigartig

Daten und Fakten zur Messe

Für Bernhard Meyer, der über zehn Jahre die Projektleitung inne hatte, ist die hobit fast so etwas wie ein Märchen. Die Hochschul- und Berufsinformationstage (hobit) gibt es nunmehr seit über 20 Jahren und die Messe ist seither keineswegs in die Jahre gekommen. Sie ist noch immer quicklebendig und nach wie vor als Non-Profit Veranstaltung einzigartig. Die hobit ist die größte Messe ihrer Art in Deutschland, betont Prof. Meyer, der von Anfang an dabei war.

200 000 Besucher in fast zwei Jahrzehnten

Die hobit ist inzwischen eine eingetragene Marke. Die Bildungsmesse begann mit 5 000 Besuchern und wird auch dieses Jahr wieder die 20 000er Marke ansteuern.  Bei der hobit 2015 konnten die Veranstalter den 200 000sten Besucher  begrüßen.

Mit 70 Ständen haben die Organisatoren angefangen, heute sind es 133. Die Anzahl der Vorträge stieg von 135 auf 253. „Damit ist aber auch das Limit erreicht. Wir können keine neuen quantitativen Rekorde erreichen, wohl aber qualitative“, sagt Prof. Meyer. So ist es 2014 erstmals gelungen, Inhaltliches in verschiedenen Campussen zu bündeln. „Das haben wir auf zehn Bereiche noch ausgebaut.“ 

Bereits im ersten Zeitungsbericht 1997 hieß es, dass die Besucher sogar aus Nordhessen, Baden–Württemberg und Bayern anreisten. In den Folgejahren kamen dann alle größeren Städte im Umkreis hinzu, Limburg, Gießen und immer wieder gern zitiert: Bochum, Berlin, Saarbrücken und Erfurt. „Unser Hauptaugenmerk liegt aber auf der Region“, unterstreicht die hobit-Projektleitung, die seit 2017 bei Uli Knoth liegt.

280 Schulen sind eingeladen. Die größte Gruppe bilden die Darmstädter Schulen. Fast jeder Dritte von ihnen besucht die hobit. Die meisten Schüler und Schülerinnen kamen beispielsweise 2014 vom Edith-Stein Gymnasium und dem Lichtenberg Gymnasium. Den größten Anteil der Gäste stellen übrigens die Schülerinnen. Jeder oder jede sechste Besucherin kommt aus dem Kreis Darmstadt-Dieburg und dem Kreis Groß-Gerau.

Beide Kreise gehören neben der Stadt Darmstadt auch zu den finanziellen Unterstützern der hobit. Auch das Budget der Messe ist in all den Jahren angestiegen: Was mal mit 34 000 DM angefangen hat, macht jetzt einen Haushalt von über 120 000 Euro aus. Die hobit, findet nicht nur die Projektleitung, hat einen märchenhaften Aufstieg erlebt.


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Autor: Astrid Ludwig
Datum: 17.01.2017

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