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„Die Mischung macht es“

Das Spezialchemie-Unternehmen Evonik bietet seinen Azubis und Dual-Studierenden schon seit vielen Jahren digitale Lernelemente an, doch ohne das „Menschliche“ kommt die Ausbildung auch in Zukunft nicht aus, betont Ausbildungsleiter Markus Heinrich.

iPads für alle

Auf die Pandemie war Evonik zumindest in einer Hinsicht gut vorbereitet. „#Smart Work in der Ausbildung“ nennen sich die stetig aktualisierten Module, mit denen das Unternehmen seine Lehrlinge und Dual-Studierenden bereits seit Jahren digital begleitet. Neben der Mediathek, die seit mehr als zehn Jahren existiert und in der umfangreiche ausbildungsdidaktische Lerninhalte bereitgestellt werden, können digital Fachbücher, Online-Tutorien, Videos zur Wiederholung von Lerninhalten oder auch spielerische Elemente für die individuelle Prüfungsvorbereitung abgerufen werden. „2016 haben wir erstmals unseren kompletten Ausbildungsjahrgang mit iPads ausgerüstet“, sagt Ausbildungsleiter Markus Heinrich. Digitales Lernen war bei Evonik und besonders am Standort in Darmstadt also schon lange ein Thema, „doch durch Corona hat es an Fahrt aufgenommen“. Seither wurden gerade die Mediathek-Angebote inhaltlich und didaktisch um- bzw. ausgebaut. Es gibt eigene Kapitel, die etwa intensiv Homeoffice oder auch Homeschooling unterstützen oder auch Lernszenarien im Technikum abbilden. Dadurch wird lernortunabhängiges Lernen mit individuellen Bildungsschritten ermöglicht und gefördert, so Heinrich.

Individuelle Betreuung auch digital

130 Azubis und Studierende arbeiten neben den rund 1300 Beschäftigten am Darmstädter Evonik-Standort. Das Unternehmen der Spezialchemie ist weltweit aktiv. In Darmstadt sind die Bereiche „Nutrition & Care, Specialty Additives, Smart Materials sowie Technologie & Infrastructure“ angesiedelt. Jährlich werden in Darmstadt mehr als 30 Azubis und 6 Dual-Studierende eingestellt, sagt Heinrich. Dazu kommen noch einmal knapp 20 Azubis, die in Kooperation für andere Unternehmen ausgebildet werden. Deutschlandweit sind es aktuell insgesamt rund 1100 eigene sowie knapp 450 Azubis von Fremdfirmen, die Evonik ausbildet. Mit dem digitalen Mediathek-Angebot, so der Ausbildungsleiter, können auch kleinere Betriebsstandorte in der Ausbildung wirkungsvoll unterstützt werden. Über die Ausrüstung mit Tablet-Computern können Azubis kontinuierlich begleitet und individuell gefördert werden. „Wir können so flexible, dem Lernniveau angepasste Aufgaben zuweisen. Das erhöht das Erfolgserlebnis und senkt die Frustrationsquote“, ist Markus Heinrich überzeugt. Darunter sind viele spielerische Elemente wie die Evonik-Quiz-App mit über 5000 Prüfungsfragen.

Nicht verloren fühlen

Das Ausbildungsteam tut viel dafür, damit sich die aktuellen Azubis und Dual-Studierenden „nicht als Corona-Jahrgang verloren fühlen“. Fachkräfte sind gefragt. In der Pandemiezeit spürt das Unternehmen bei den Bewerberzahlen schon einen leichten Rückgang. Das hat sicher viele Gründe: In den Schulen sind wegen Corona die Berufsorientierungswochen ausgefallen, viele Praktika, Veranstaltungen und Ausbildungsmessen wie die hobit konnten in Präsenz nicht stattfinden. Abiturienten/innen entscheiden sich zudem verstärkt für ein Studium.

Ergänzung nicht Ersatz

In den chemisch-pharmazeutischen Lehrberufen ist die Nachfrage zwar nach wie vor gut, ebenso in den kaufmännischen. „Ein Problem haben wir in den Bereichen Logistik und Technik. Viele können sich darunter wenig vorstellen und oftmals rücken diese Berufe erst durch ein Praktikum in den Fokus“, weiß Heinrich. Aber Praktika gab es während der Pandemie kaum und durch digitale Angebote wie 360 Grad Rundgänge in den Betrieben, Teams-Seminare oder Videos lässt sich das persönliche Erleben nicht ersetzen. „Das Menschliche im Praktikum und in der Ausbildung ist wichtig. So lässt sich Begeisterung und Motivation erzeugen“, sagt der Ausbildungschef. Digitale Angebote seien daher eine gute Ergänzung, aber kein Ersatz. „Die Mischung macht es.“ 

www.evonik.de/ausbildung

 

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