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„Ich sitze nicht hilflos daheim“

Als Hannah Strohmenger im Herbst 2020 ihre Azubi-Stelle als Industriekauffrau bei Schenck Process in Darmstadt antrat, wusste sie, was sie erwartet. Im Vorjahr hatte die Abiturientin im Unternehmen bereits ein dreiwöchiges Praktikum absolviert. Die 20-Jährige kennt den Arbeitsalltag sowohl in Präsenz als auch digital, ohne und mit Corona-Bedingungen. „Ich komme gut klar“, sagt sie.

Mehr Struktur gewünscht

Eigentlich hatte Hannah während der Schulzeit eine andere Richtung eingeschlagen. In der Oberstufe an der Karl-Kübel-Schule in Bensheim hatte sie den Schwerpunkt Mediengestaltung gewählt. „Ich bin gerne kreativ“, erzählt sie. Doch nach diesen Jahren bis zum Abitur entschied sie sich dennoch für eine andere Richtung. „Mir ist klar geworden, dass ich eine andere Basis brauche, eine mit mehr Struktur“, sagt sie. Bewusst wählte sie schon in der Oberstufe daher in der Praxisphase einen Praktikumsplatz bei Schenck aus, um in den industriellen und kaufmännischen Bereich herein zu schnuppern. Das Praktikum gefiel ihr gut, im Herbst 2019 bewarb sie sich daher zunächst für eine Ausbildung nach dem Abi zur Industriekauffrau. „Ich möchte erst einmal die Arbeitswelt kennenlernen, Geld verdienen.“ Danach kann sie sich ein BWL-Studium gut vorstellen.

Ausbildung im Homeoffice

„Schenck Process Europe“ in Darmstadt ist der weltweite Technologie- und Marktführer im Bereich der angewandten Messtechnik. Das Unternehmen stellt Equipment für das Wägen, Dosieren, Fördern, Sieben, Automatisieren sowie die Luft-Filtrationstechnik her. Den Beginn ihrer Ausbildung erlebte Hannah Strohmenger noch in Präsenz. Die ersten zwei Wochen der Einführung hielt Schenck vor Ort im Werk ab, danach wechselten zumindest die kaufmännischen Azubis fast komplett ins Homeoffice – ausgestattet mit firmeneigenen Laptops und Software.

Die 20-Jährige durchläuft mehrere Stationen und Abteilung. Nach der Marketing-Abteilung arbeitet sie derzeit im Bereich „Aftermarket“, das heißt sie bearbeitet Aufträge und Bestellungen daheim am Computer. „Das funktioniert gut“, erzählt sie. Wenn sie Fragen hat, kann sie ihre Ausbilder/innen anrufen oder sich über Teams melden und erhält auch sofort Antwort. „Ich habe nicht das Gefühl, hilflos daheim zu sitzen“, betont Hannah.

Der persönliche Kontakt fehlt 

Dass sie nicht täglich den Weg aus dem Odenwald nach Darmstadt zurücklegen muss, empfindet sie als angenehm. Doch die Normalität fehlt, denn auch die Berufsschule ist nach Hause verlegt und der Unterricht findet zweimal die Woche digital statt. „Fachlich lerne ich gut, aber der persönliche Kontakt fällt weg“, bedauert die 20-Jährige - sowohl in der Schule als auch im Unternehmen. Immerhin:  Einmal die Woche fährt sie ins Büro – ein Großraumbüro, wo wenige Kollegen/innen sitzen und Maske- und Abstandsregeln gelten. Da geht es ein wenig persönlicher zu als daheim an Schreibtisch und Laptop. Einmal im Monat gibt es zudem einen virtuellen „Jour fixe“ für die kaufmännischen Auszubildenden. „Wir treffen uns zum Erfahrungsaustausch“, berichtet Hannah Strohmenger. Den meisten geht es wie ihr. Mit der Ausbildung sind sie zufrieden, sehnen sich aber den normalen Alltag und Berufsalltag herbei. „Die anderen Azubis kenne ich bisher fast überwiegend nur über den Bildschirm“, sagt Hannah.

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