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„Meine Lehre macht mir total viel Spaß“

Josie Gieray wollte nach der Schule erst einmal in die Arbeitswelt hineinschnuppern und hat sich deshalb für eine Lehre entschieden. Die 17-Jährige arbeitet im ersten Azubijahr und wird beim Unternehmen Evonik in Darmstadt zur „Kauffrau für Büromanagement“ ausgebildet. Eine gute Wahl, findet sie: „Ich bin total happy.“ Corona schränkt ihr Azubi-Leben dabei nur bedingt ein.

Zuerst einmal Geld verdienen

Josie hat lange überlegt, was sie nach der 10. Klasse machen sollte. Die Darmstädterin hat ihren Realschulabschluss an der Bernhard-Adelung-Schule gemacht. Ein Fachabitur oder Studium gleich anzuschließen, das kam für sie nicht in Betracht – noch nicht. „Ich wollte erst einmal arbeiten und Geld verdienen“, erzählt sie. „Und ich habe nach einem vielseitigen Job gesucht, bei dem ich später in möglichst vielen Sparten tätig sein kann.“

Evonik war ihr Favorit

Gelandet ist sie bei Evonik, einem weltweit aktiven Unternehmen aus der Spezialchemie. Der Standort am Darmstädter Hauptbahnhof liegt nicht weit von ihrem Elternhaus entfernt und beschäftigt rund 1300 Menschen sowie 130 Azubis und Studierende. Angesiedelt sind hier die Bereiche „Nutrition & Care, Specialty Additives, Smart Materials sowie Technologie & Infrastructure“. „Evonik war mein Favorit, aber natürlich habe ich mich noch bei anderen Unternehmen beworben“, berichtet die Azubine. Zehn digitale Bewerbungen – zumeist über Bewerbungsportale - hat sie verfasst und erhielt mehrere Einladungen zum Vorstellungsgespräch. Als Evonik zusagte, griff sie jedoch gleich zu.

Viel Unterstützung

Mit 17 Jahren ist Josie die Jüngste unter den insgesamt vier Azubis, die zur Kauffrau/ Kaufmann für Büromanagement am Standort ausgebildet werden. Die Lehre dauert drei Jahre, kann bei guter Leistung auf zweieinhalb verkürzt werden. Schon im ersten Azubijahr verdient die junge Frau rund tausend Euro im Monat, ein sehr gutes Lehrgeld. „Ich bin happy mit dem Unternehmen und auch den Menschen hier“, sagt sie. „Ich erfahre sehr viel Unterstützung von den Ausbildern/innen. Wenn nötig, üben sie sogar zusammen mit mir für ein Fach in der Berufsschule.“

Masken und Video-Konferenzen

Ihre Bewerbung schrieb sie noch zu einer Zeit, als das Coronavirus mehr ein Problem im fernen China war, doch mit Ausbildungsbeginn im September 2020 sah das ganz anders aus. Am Unternehmensstandort trägt man Maske, hält Abstand, sitzt, wenn möglich, allein im Büro. Die sonst übliche gemeinsame Einführungsfahrt aller Azubis fiel aus, stattdessen fand zum Ausbildungsstart alles vor Ort statt. Die Ausbilder/innen halten persönlich oder per Video Kontakt. Im Haus gibt es einen großen Raum, wo sich die kaufmännischen Azubis zum Austausch auf Abstand treffen können. Das läuft gut. „Man merkt, dass die Zeit einfach anderes ist als vor Corona, aber ich habe nicht das Gefühl, dass die Pandemie meine Lehre einschränkt“, findet Josie. Im ersten Lehrjahr hat sie bereits in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet. Unter anderem gibt es bei Evonik auch einen „Junior Store“, einen kleinen Evonik-Verkaufsladen, der von den Auszubildenen betrieben wird. So lernen sie ganz unmittelbar die Bereiche Einkauf, Verkauf, Lagerung oder Buchhaltung kennen.

Digitaler Unterricht und Business English

In der Berufsschule, die die 17-Jährige zweimal die Woche besucht, läuft der Alltag nicht ganz so normal ab. Seit Dezember 2020 wird Distanzunterricht per Videokonferenz angeboten und bisher wurden alle Klausuren verschoben. Unterricht erfährt sie auch im Unternehmen selbst. Alle zwei Wochen werden die kaufmännischen Lehrlinge in Business English geschult. In einer kleinen Gruppe mit Sprachlehrerin. „Das ist toll. Ich habe seither mehr Englisch gelernt als zuvor in der Schule“, freut sich Josie. Evonik hat weltweit 100 Standorte und bietet seinen Beschäftigten und Azubis Auslandsaufenthalte an. Daran möchte die 17-Jährige teilnehmen. „Meine Lehre macht mir total viel Spaß. Ich bin superglücklich“, erzählt sie. Die Option, das Fachabi anschließend zu machen, hält sie sich offen.

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