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„Das Beste ist die Pausentaste“

Mathe ist für viele Schüler/innen ein „Angstfach“. Schon in normalen Zeiten hat so mancher Probleme, der Materie zu folgen. Wie soll das erst recht in einem digitalen Semester funktionieren? Robert Haller-Dintelmann, Professor an der TU Darmstadt, zeigt, wie man Mathe auch online gut verstehen kann.

Die Tafel ist ein tolles Werkzeug

Wenn Robert Haller-Dintelmann vor seine Studierenden tritt, dann geht es um Mathematik. Doch in den vergangenen zwei digitalen Semestern an der TU stand der Professor meist allein im leeren Vorlesungssaal - vor laufender Kamera. Aufzeichnungen daheim im Homeoffice sind für den Dozenten nicht praktikabel. In fast keinem anderen Fach spielt die Tafel eine so wichtige Rolle wie in der Mathematik, findet er. Ein bisschen komisch, erzählt er, ist es aber schon, vor leeren Rängen zu stehen und auf leere Sitzreihen zu schauen statt in die Gesichter seiner Studierenden. Unter normalen Umständen sieht er an den Reaktionen seiner Zuhörer, ob er einen Ansatz erneut und vielleicht etwas anders erklären muss. „Nachfragen sind wichtig und wertvoll sowohl für mich als auch für die Studierenden.“ Mit regelmäßigen Online-Sprechstunden versucht er das nun aufzufangen.

Text im eigenen Tempo anhören

Erfahrungen mit Vorlesungsaufzeichnungen hat Haller-Dintelmann schon gesammelt, als die ersten G8-Doppeljahrgänge zu überfüllten Hörsälen führten. Die Vorlesung zum Nachhören ins Netz zu stellen „war damals eine Notlösung, aber eine sehr fruchtbare“, findet er. Jede/r kann den Stoff so erneut im eigenen Verständnistempo in Ruhe anhören und nochmals durchgehen. „Das Beste und Wertvollste an einer Aufzeichnung ist die Pausentaste“, so der Professor. Anhalten, zurückspulen, nochmals anhören und das jederzeit. Oder als Vorbereitung für Klausuren die Vorlesungen zum Überblick im Schnelldurchgang laufen lassen. „Bei den Studierenden kommt das gut an, ich habe viele positive Rückmeldungen erhalten.“

Mathe ist Bestandteil vieler Studiengänge

In seinen aktuellen Vorlesungen sitzen Studierende unter anderem aus den Bachelorstudiengängen Angewandte Geowissenschaften, Sportinformatik oder auch angehende Berufsschullehrende etwa für Metalltechnik. Es sind Pflichtvorlesungen für Studierende, die „Mathematik fürs Studium brauchen, aber wenig“, beschreibt es der Professor. „Dennoch keine einfache Vorlesung“, betont er. Mathematische Formeln und Lösungswege an die Tafel schreiben zu können, ist für ihn ein wichtiges Element der Wissensvermittlung. „Die Tafel ist ein tolles Werkzeug, um Mathematik zu präsentieren.“ Auf einem Tablett reicht der Platz nicht aus. „Da kriege ich nicht so viel Inhalt auf eine Seite. Auf einer Tafel muss ich nicht scrollen, der Stoff kann mit einem Blick erfasst werden und bleibt minutenlang stehen.“

Regelmäßig Online-Sprechstunden

Um den Kontakt zu seinen Studierenden zu halten, bietet der Professor regelmäßig nach der Vorlesung Online-Sprechstunden per Zoom oder Skype an. Schriftliche Rückmeldungen sind „zu mühsam“, findet er. Auf der TU-Lernplattform „Moodle“ sammelt er zuvor mit Hilfe eines Voting-Tools die Nachfragen und Themen, über die seine Studierenden sprechen wollen. Ergänzend werden Übungsaufgaben auf Moodle eingestellt. „Mathe lernt man über das Selbstlernen und Selbstmachen“, so der Professor. Das aktive E-Learning will er auch bei einer Rückkehr zur Präsenzlehre beibehalten. „Voraussetzung ist aber ein gewisses Maß an Selbstdisziplin und Motivation“, betont er.

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