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Ein Film für die Erstis

Wie lässt sich Anfängern der Weg ins Studium vermitteln, wenn die sonst übliche Erstsemesterbegrüßung wegen Corona ausfällt? Media-Studierende der Hochschule Darmstadt haben für die „Erstis“ eine 90-minütige Liveshow produziert, die viel Begeisterung ausgelöst hat und noch auf Youtube angeschaut werden kann. Ein guter Einblick und eine tolle Anleitung für den Studienstart.

Professionell wie im Fernsehen

Mittlerweile bringt es die „h_da Premiere“ bei YouTube auf über 12 000 Abrufe. Der Film zeigt, was Studierende live zur Begrüßung der rund 3500 „Erstis“ auf dem Campus der Hochschule Darmstadt auf die Beine gestellt haben. In einem 90-minütigen Livestream präsentieren 60 Medien-Studierende der h_da hinter der Kamera, am Mikro, in der Technik, Aufnahmeleitung und der Regie, was für Studienneulinge an der Hochschule wichtig ist. Professionell bewältigt das Team Liveschaltungen zum Büro des h_da-Präsidenten und zu Außenaufnahmen der Campus-Reporterin, spielt Zoom-Aufzeichnungen sowie Filmausschnitte ein. Die Moderatoren interviewen zwischendrin Studiogäste und Erstsemester können ihre Fragen in einem Live-Chat stellen - ganz wie bei einer ausgewachsenen ZDF- oder ARD-Abendshow. Eine Dimension, die Felix Krückels, Professor für Broadcast Production und System Design am Medien-Campus Dieburg der h_da, erst mitten im Projekt richtig bewusst wurde und ein paar Schweißperlen auf die Stirn trieb. „In der Nacht vor der Livesendung habe ich nicht geschlafen“, scherzt er.

Alternative zum Staatstheater-Auftritt

Da war er wohl nicht der Einzige. Immerhin war ein Livestream im Netz absolutes Neuland bei der Erstsemesterbegrüßung. Eine persönliche Begrüßung der Erstsemester wie sonst im Staatstheater Darmstadt war wegen Corona nicht möglich. Die Hochschule suchte daher nach Alternativen und hatte alle Hochschulangehörigen um Ideen gebeten. Da kam ein Lehrprojekt von Prof. Krückels gerade richtig. Ein Gruppe Studierender sollte im Wahlpflichtfach „Broadcast-Audio“ eine Fernsehshow planen und ein Student hatte in weiser Voraussicht eine Sendung für die Erstsemester vorgeschlagen. Bei der Hochschulleitung fand die Idee Anklang – ein Probelauf wurde vereinbart, ein Budget von rund 30 000 Euro in Aussicht gestellt. „Wir waren begeistert und optimistisch, dass wir das können“, sagt der Professor. Zumal das Team aus jüngeren und älteren Semestern bestand und Felix Krückels schon Audiokonzepte für Fußballweltmeisterschaften umgesetzt hat.

Sogar Musik selbst komponiert

Rasch wuchs die Filmcrew auf 60 Studierende der Studiengänge Motion Pictures, Onlinejournalismus oder auch Sound and Music Production an. Lehrbeauftragte für Regie und Kameraprofis kamen an Bord. Zahlreiche Firmen halfen bei der technischen Ausrüstung. Eine Mammut-Produktion und das unter Corona-Bedingungen. „Live-TV muss gut organisiert sein. In unzähligen Zoom-Sessions haben wir zusammen alles geplant, uns Nächte um die Ohren geschlagen“, berichtet Krückels. Der Anspruch an Kameraführung, Moderation, Technik war professionell. In einer Pilotshow wurden Zoom-Einspielungen und Live-Schaltungen geübt, in Workshops im Studio probten die Hochschüler die richtige Kameraführung und Moderation. Die Studierenden haben alles selbst gemacht. Sogar die Musik während der halbstündigen Auftaktphase des Livestreamings haben sie komponiert.

Etwas Besonderes für alle

Motion Pictures-Student Vincent Beck war der Regisseur. Die Dimension hat ihn nicht geschreckt: „Wir hatten viel Zeit zum Üben und außerdem bin ich sehr entspannt, wenn es stressig wird“, lacht er. „Wann hat man schon mal die Möglichkeit, in einem Vorhaben dieser Größe Erfahrung zu sammeln? Das war etwas ganz Besonderes für uns alle.“

Tolle Einblicke

Ihr Organisationstalent bewies Motion Pictures-Studentin Anna Rau. Sie fungierte als Aufnahmeleiterin, war im Hintergrund dafür verantwortlich, dass alles reibungslos läuft, alle zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind, der Kameraaufbau klappt und die Akteure am Set auch was zu essen bekommen. 60 Leute plus Projektleitung in Schach zu halten, ist nicht einfach. „Doch ich bin gut darin, andere zu organisieren“, stellte sie fest. Sie ist glücklich über den „tollen Einblick“ und weiß jetzt: „Das ist der Weg, den ich weitergehen will.“ Auch Moderator Niklas Diemer, der Onlinejournalismus an der h_da studiert hat, sieht sich in seinem Berufsweg gestärkt. Er wechselt im Herbst 2020 an die Journalistenschule in Köln, denkt an eine Karriere beim Fernsehen. Er ist stolz, „was das Team auf die Beine gestellt hat. Eine Livesendung in dieser Dimension gab es vorher nicht.“

Das Video ist unter https://www.youtube.com/watch?v=2nZvh7M9g3o zu sehen

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