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Gute Zeugnisse für das digitale Semester an der EHD

Die Evangelische Hochschule Darmstadt ist mit ihren rund 1700 Studierenden in Studiengängen aus dem Gesundheitswesen, dem sozialen, pflegerischen Bereich eine kleine, kirchliche Hochschule. Konnte die EHD den Studienalltag in der Pandemiesituation deshalb anders stemmen? Wir haben beim Präsidium nachgefragt:

Wie hat die EHD die Umstellung auf das digitale Semester bewältigt?

EHD-Präsident Willehad Lanwer: Auch wir waren von einem Tag auf den anderen damit konfrontiert, keine Präsenzveranstaltungen mehr anbieten zu können und trotzdem Curricula, Qualifizierung und Professionalisierung unter diesen Bedingungen aufrecht zu erhalten. Wir haben einen Krisenstab gegründet und innerhalb kürzester Zeit auf digitale Lehre umgestellt. Wir sind stolz darauf, dass wir das geschafft haben. Gleichzeitig haben wir einen Riesenschub bei der Digitalisierung erreicht. Corona hat viele Impulse freigesetzt.

 

Welche Hilfen konnte die EHD anbieten?

Lanwer: Wir konnten alle unsere 40 Lehrenden mit entsprechender Soft- und Hardware ausstatten und unsere 180 Lehrbeauftragten mit ins Boot holen, indem wir Schulungen und Unterstützung angeboten haben.

Vizepräsident Michael Vilain: Über eine Hotline konnten sich Lehrende gegenseitig Hilfestellung geben. Unsere technischen und didaktisch inhaltlichen Schulungen wurden sehr gut angenommen. Das gesamte Kollegium und die Verwaltung haben mitgezogen, wofür wir zutiefst dankbar sind. Als andere noch diskutiert haben, ob es ein digitales Semester gibt, waren wir schon umgestellt. Das ist der Vorteil einer kleinen Hochschule. Es ist nicht alles sofort reibungslos gelaufen, aber das ist nur natürlich.

 

Die EHD hat das digitale Semester flexibler gehandhabt?

Lanwer: Im Wintersemester 2020/2021 haben wir uns entgegen der offiziellen Vorgaben dafür entschieden, im Oktober und nicht erst im November das Semester zu starten. Das war richtig, weil zu dieser Zeit noch teilweise Präsenzveranstaltungen möglich waren. Uns war es wichtig, vor allem die Erstsemester real zu begrüßen und sie in den neuen Lebensabschnitt zu begleiten. Wir wollten ihnen den Aufbau von Beziehungen mit anderen Studierenden ermöglichen. Als Evangelische Hochschule haben wir unsere Flexibilität genutzt und das war eine kluge Entscheidung.

 

Sie haben Personal und Studierende auch mit Laptops ausgestattet?

EHD-Kanzler Arne Lankenau: Wir hatten einen kleinen Startvorteil, weil wir zufälligerweise wenige Wochen vor Beginn der Pandemie neue Laptops und Rechner für Lehrende und das gesamte Personal angeschafft hatten. Die zurückgenommenen Geräte haben wir aufbereitet und für die Verwaltungsmitarbeitenden herausgegeben, damit diese auch im Homeoffice arbeiten können. Gemeinsam mit der IT-Abteilung haben wir das technisch gut hinbekommen. Im Frühjahr 2020 haben wir auf Rückfrage des AStA zudem unseren Leihgerätepool aufgestockt. Ein wichtiges Signal an die Studierendenschaft, dass wir Unterstützung leisten.

 

Wie sah es bei der Wahl der digitalen Lehrformate aus?

Vilain:  Anfangs gab es ein bisschen Verwirrung, aber wir haben das kanalisiert und heute arbeiten wir zu 90 Prozent mit Moodle, Zoom und Teams, was den Vorteil hat, dass diese Lizenzen für Studierende kostenlos sind. Didaktisch werden alle Facetten angeboten, sowohl synchrone und asynchrone Lehrveranstaltungen. Grundsätzlichen wollen und können wir Lehrenden nicht vorschreiben, wie sie ihre Lehre gestalten, aber es steht vor allem das Wohl der Studierenden im Vordergrund.

Lankenau: Wir haben im Herbst 2020 eine Evaluation vorgenommen und Studierende gefragt, wie sie das erste Online-Semester wahrgenommen haben. Natürlich gab es Dinge, wo wir nachsteuern mussten, aber insgesamt haben uns die Studierenden ein gutes Zeugnis ausgestellt.

 

Was wird im aktuellen Sommersemester und in Zukunft anders sein?

Lanwer: Im laufenden Sommersemester haben wir uns - im Hinblick auf das Infektionsgeschehen und die unklare Impfsituation - entschieden, ganz auf digital umzustellen, nachdem wir im Wintersemester noch wochenweise auch Präsenzveranstaltungen anbieten konnten.

Vilain: Das Sommersemester ist kein Startsemester wie im Winter. Bis Winter ist man mit den Impfungen vielleicht soweit, um wieder teilweise in den Präsenzbetrieb zurückzukehren. Für die Erstsemester werden wir uns sicher etwas einfallen lassen.

Lanwer: Wir arbeiten bereits an Plänen für einen Übergang und wie wir nach dem Ende der Pandemie die positiven, digitalen Elemente und Erfahrungen als Online-Ergänzung in der Lehre integrieren können.

 

Das Interview führte Astrid Ludwig

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