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Leichter lernen mit interaktiven Spielen

Josef Wiemeyer, TU-Professor für Sportwissenschaft, befasst sich schon seit fast 20 Jahren mit elektronischen Lernformaten. In seinen digitalen Lehrveranstaltungen will er Studierende mit Lernspielen, Chats und Pädagogischen Agenten begeistern.

Interaktive Formate

Vorlesungsaufzeichnungen, Moodle-Übungen, interaktives Lernen – damit befasst sich Prof. Josef Wiemeyer schon seit Jahren. Seit den Anfangszeiten des E-Learnings erforscht der Sportwissenschaftler die Formate und Möglichkeiten des Online-Lernens und welches Format am besten zu welcher Lehrveranstaltung passt. Ein Kernproblem: „Ich muss die Studierenden beim Online-Lernen aktivieren und begeistern.“ Daher plädiert der Professor vor allem für interaktive Formate.

Vertieftes Lernen

Seit rund zehn Jahren zeichnet Wiemeyer seine Vorlesungen auf. „Der Vortrag im Hörsaal ist flüchtig. Die Studierenden müssen ihn verstehen und gleichzeitig Fragen für sich formulieren. Da geht so manches verloren“, so seine Erfahrung. Daher hat er seine Lehre schon vor Jahren nach dem Prinzip des „Umgedrehten Unterrichts – Inverted Classroom“ ausgerichtet. Das heißt, er stellt seine Vorlesungsaufzeichnung, Folien, Gliederungen, e-Tests, Glossare oder Videos auf der Uni-Lernplattform Moodle ein und seine Studierenden können sich diese Informationen vor dem Vorlesungstermin herunterladen. Bei der eigentlichen Präsenzveranstaltung dann können die Studierenden Fragen stellen, Themen diskutieren. „Dadurch ergeben sich viel mehr Möglichkeiten in der Präsenzveranstaltung, es ist ein vertiefteres Lernen und intensiverer Austausch“, betont der Professor.

Filmsequenzen und Lehrvideos

Im digitalen Semester bot er zunächst einen Live-Chat an. An bestimmten Wochentagen war er zu den Vorlesungszeiten für Fragen seiner Studierenden erreichbar. Auf Bitten seiner Studierenden hat er jetzt auf Livesitzungen per Zoom umgestellt. Ergeben sich außerhalb dieser Kontaktzeiten Fragen, hat er ein Forum eingerichtet und bei Bedarf auch Online-Sprechstunden. Seminare mit bis zu 40 Teilnehmenden hält er per Zoom ab, wo alle live zusammenkommen, sich sehen, hören und Dokumente austauschen können. Auf der TU-Lernplattform Moodle finden die Studierenden Übungen, Lernspiele oder Videos. Für seinen Lehrschwerpunkt Bewegung und Training gibt es eine Vielzahl an Filmsequenzen, die Bewegungsabläufe wie etwa für den Hochsprung zeigen. „Die sind sehr anschaulich“, betont er. Ein Vorteil, den die Sportwissenschaft gegenüber abstrakteren Fächern hat.

Ein Quiz wie bei Günther Jauch

In seine Vorlesungen, Seminare und Übungen streut Josef Wiemeyer interaktive Elemente ein. Studierende können Bewegungsabläufe anhand von Bildern sortieren oder auch Lernspiele ausprobieren. Bei „Wer wird Millionär“ denkt sich der Professor Fragen und Antworten aus. „Wie bei Günther Jauch“, scherzt er. Prof. Wiemeyer will anschließend mit seinen Studierenden ins Gespräch kommen. „Sie sollen nicht nur Spaß haben, sondern auch fachlich von den Lernspielen profitieren. Es soll didaktisch wertvoll sein.“

Tutor Tom

Ausgedacht hat er sich zusammen mit einer damaligen Diplom-Studierenden auch „Tutor Tom“. Der sieht aus wie eine Comic-Figur und kann von Studierenden für Übungen aktiviert werden. Tom kommentiert mit Audio-Sequenzen oder auch Sprechblasen, gibt Tipps oder Korrekturvorschläge. Tutor Tom ist ein sogenannter Pädagogischer Agent. Um Sporthochschüler anzusprechen, trägt er Turnschuhe und „spricht wie ein Student, nicht wie ein Dozent“, betont Wiemeyer.

Fragen in Echtzeit stellen

Des Professors „Lieblingsinstrument“ heißt ARS-Nova – Audience Response System. Dort kann der Dozent Fragen einstellen. In der Lehrveranstaltung dann loggen sich die Studierenden mit ihren Smartphones, Tablets oder Notebooks ein und können in Echtzeit Fragen beantworten, ankreuzen oder kleine Texte schreiben. Anschließend werden die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet. „Alle müssen antworten. Keiner wird bei einer falschen Antwort bloßgestellt. Als Dozent erhalte ich so einen sehr repräsentativen Überblick über den Wissenstand meiner Studierenden.“ Auch seine Studierenden finden es toll und verlangen nach Wiederholungen.

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