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Wie erleben h_da-Studierende den digitalen Semesteralltag

 

„Sich zu motivieren ist schwieriger.“

Studentin Annalena Noe schreibt aber im digitalen Semester teils bessere Noten

Wie schwer es ist, das Studiengefühl aufrecht zu halten, wenn das Campus-Feeling und die direkten Kontakte wegfallen, hat Annalena Noe im digitalen Semesteralltag erlebt. Sie studiert Umweltingenieurwesen an der Hochschule Darmstadt. Ihr fehlt das soziale Miteinander und die Tagesstruktur, die ein Präsenzstudium vorgibt. „Ich lerne viel allein. Sich zu motivieren ist aber schwieriger“, sagt sie. Manchmal habe sie Vorlesungen sogar vom Bett aus verfolgt. Die digitalen Formate sind ihr mittlerweile alle vertraut, doch Gruppen- oder Projektarbeit fallen der Studentin per Video dennoch schwerer. Oftmals reicht dafür auch die Technik ihres Notebooks nicht aus.

Doch es gibt auch positive Erlebnisse im digitalen Studium. Gut findet sie beispielsweise Live-Veranstaltungen, bei denen sie aktiv mitmachen kann und asynchrone Vorlesungen, also Lehrveranstaltungen, die nicht in Echtzeit geschaltet sind, sondern zu einem beliebigen Zeitpunkt abgerufen werden können. „Das ist hilfreich. Die Aufzeichnung kann ich anhalten und nochmals hören“, erklärt sie. Das erleichtert das Lernen und Verstehen. Klausuren meisterte Annalena Noe deshalb teils sogar besser als zuvor im Präsenzstudium. „Energieeffizientes Bauen“ etwa bestand sie mit der Note 1,7.

 

 „Ich kann orts- und zeitunabhängig lernen“

Masterstudent Denis Mendes wünscht sich für die Zukunft eine Mischung aus Präsenz und Online-Lehre

„Nahezu problemlos“ hat Denis Mendes, Masterstudent Wirtschaftsingenieurwesen an der h_da, die digitalen Semester erlebt. Mal abgesehen von Netz-Störungen, die es anfangs gegeben habe, berichtet er. Gefallen haben ihm vor allem asynchrone Lehrangebote, „weil ich die orts- und zeitunabhängig abrufen kann.“ Weil er nicht jeden Tag zur Hochschule pendeln muss, spart er viel Zeit. Auch für seinen Spanisch-Sprachkurs musste er so nicht wie sonst üblich fünf Stunden in Darmstadt überbrücken. „Online ist da ein großer Vorteil. Der Kaffee mit Kommilitonen und der Campus fehlen mir aber schon“, räumt Denis ein.

Weil er keine Praktika oder Laborübungen mehr machen musste, ist das digitale Semester ohne Nachteile für ihn gelaufen, erzählt er. Mittlerweile ist er auch mit seinen Pflichtmodulen durch. Die reine Online-Lehre empfindet er zum Ende hin aber als ein wenig „bedrückend“. Zu schaffen macht ihm die fehlende räumliche Trennung von Vorlesungen, lernen, arbeiten und wohnen. „Trotz aller Vorteile und des selbstverständlichen Verständnisses für die Situation wünscht man sich sehnlichst die physischen, sozialen Begegnungen auf dem Campus - gerade die ungeplanten und spontanen. Meine präferierte Lehre für die Zukunft wäre daher ein Hybrid aus Präsenz- und Onlinelehre durch Aufnahmen und/oder Live-Schaltung der Vorlesungen und Seminare“, sagt Denis Mendes.

 

„Ich vermisse die Zeit im Studio“

Student Lukas S. hat zwischendrin auch mal an eine Studienpause gedacht

Die Zeit im Studio, am Mischpult oder in Gruppenarbeit für Radio-Features vermisst Lukas S. sehr. Er studiert Sound and Music Production an der h_da auf dem Campus Dieburg. In den digitalen Semestern ist vieles ausgefallen, bedauert er. Oder verschoben, wie sein Praktikum in Veranstaltungstechnik. Er lobt, dass die meisten Dozenten/innen gut und schnell auf Online-Lehre umgestellt haben. Die Digitalisierung habe große Fortschritte an der h_da gemacht. Seinen Studienalltag beschreibt er jedoch als Mischung aus „Überforderung und Leistungsanspruch“. Tagelang am PC zu lernen, sei ihm oft zu langweilig. „In Präsenzveranstaltung passe ich besser auf.“

Lukas will sich Zeit nehmen. Einige Klausuren hat er verschoben, zwischendrin hat er auch daran gedacht, notfalls zu pausieren „bis ein Studium mit Campusleben wieder möglich ist“. Die Klausurenphase empfand er zuletzt als chaotisch. Im nunmehr dritten digitalen Semester habe sich die Lehre grundsätzlich gebessert, „jedoch in manchen Bereich auch (unerklärlich) verschlechtert“, berichtet er. „Ich studiere weiter. Hauptsächlich aufgrund des Ausblicks auf das Ende der Pandemie und die immer höheren Impfzahlen. Bleibt nur noch abzuwarten, bis die Vakzine bei Studenten ankommen“, sagt er.

 

„Mehr Arbeit“

Doch die Routine machte es unterdessen einfacher, sagt Studentin Florence Tafesse

„Ich habe mehr gearbeitet als sonst“, berichtet Florence Tafesse. Sie studiert „Soziale Arbeit Plus – Migration und Globalisierung“ an der Hochschule Darmstadt. Da im Fachbereich Soziale Arbeit E-Learning vorher kaum genutzt wurde, sei die Umstellung anfangs für sie, ihre Mitstudierenden enorm und teils verwirrend gewesen.

Die Studentin muss nebenher Geld verdienen, um ihr Studium zu finanzieren. Asynchrone, also jederzeit abrufbare Lehrveranstaltungen passen deshalb besser in ihren Alltag. Die AStA-Referentin lebt in einer WG, der Raum für ruhiges Arbeiten am eigenen Schreibtisch ist begrenzt. Zu Präsenzstudienzeiten hat sie sonst in der Bibliothek lernen können, doch das geht in Corona-Zeiten nicht.

Mittlerweile hat sie zwei digitale Semester hinter sich. „Verändert hat sich nicht viel“, sagt Florence Tafesse, aber „die Routine macht Dinge einfacher“. Sie sieht Vor- und Nachteile in der digitalen Lehre. „Der Vorteil ist, dass Studierende nicht mehr ortsgebunden sind. Den Laptop können wir ja überall mit hinnehmen.“ Von Nachteil sei aber, dass sich Wochentage, Wochenenden oder Semesterferien nicht mehr voneinander unterscheiden. „Es ist immer dasselbe und das Zeitgefühl schwindet.“

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