VIP-Rundgang: Mikrowellentechnologie, 3-D-Drucker und Mitbestimmung

Die hobit zieht Wirtschaftsexperten und Verantwortliche aus Politik und Hochschule an.

Die Neo Bar im Darmstadtium war gut gefüllt. Mehr Interessierte als in den Vorjahren wollten diesmal beim VIP-Rundgang der hobit-Veranstalter dabei sein – darunter zahlreiche Wirtschaftsexperten sowie Verantwortliche aus Politik und Hochschule. Auch der hessische Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Mark Weinmeister, war gekommen, um sich über das große Angebot der hobit zu informieren. Hobit-Projektleiter Uli Knoth dankte für den großen Zuspruch.

Jugendliche wollen mitgestalten

Martin Führ, Professor für Öffentliches Recht an der Hochschule Darmstadt und Gründer der Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse, hielt zur Einstimmung ein kurzes Referat. Dass so viele Schülerinnen und Schüler – die hobit hat rund 20 000 Besucher – zu der Messe kommen, zeige, „dass die Jugendlichen etwas aus ihrem Leben machen wollen“, so Führ. Es gehe um mehr als Geld verdienen. Die junge Generation wolle die Gesellschaft mitbestimmen, gehe auf die Straße für den Klimaschutz, setze sich für Nachhaltigkeit ein. Darauf, so der h_da-Professor, müsse die Hochschule reagieren. Ausbildungsinhalte und – formen müssten erneuert, Studierende und Auszubildende zu aktiver Mitarbeit angeregt und Raum für ihr Engagement geschaffen werden. „Das kreative Potenzial der Studierenden frei zu setzen, bedeutet auch Lernerfolge erzielen“, ist Prof. Führ überzeugt.

Neun Stände vorgestellt

Prof. Bernhard Meyer, ehemaliger langjähriger hobit-Projektleiter, führte die Gruppe beim anschließenden VIP-Rundgang zu neun ausgewählten Ständen. Dabei waren unter anderem der Stand der Darmstädter Agentur für Arbeit, die Werksfeuerwehr des Pharmaunternehmens Merck, aber auch – in Brexit-Zeiten - das Europäische Informationszentrum des Regierungspräsidiums Darmstadt. Dessen Messe-Team hat  übrigens hobit-Besucher befragt, für welche Themen sie zur Europa-Wahl gehen würden. Ergebnis: Vor allem für den Klimaschutz und die Menschenrechte.

Ersatzteile drucken

Vorgestellt wurden beim VIP-Rundgang ebenso neueste Entwicklungen in den Ingenieurwissenschaften. Die Bauingenieure der TU Darmstadt präsentierten Produkte, die sich heute schon aus Stahl, Beton oder Kunststoff mit dem 3-D-Drucker drucken lassen. Die Hochschule Darmstadt und der Studiengang Energiewirtschaft konzentrieren sich auf Stromgewinnung durch regenerative Energien. Das Odenwälder Unternehmen Muegge stellte vor, wie industrielle Mikrowellentechnologie beispielsweise zur Holztrocknung eingesetzt werden kann.

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