Persönlich Fragen stellen

Dass sie an den Ständen direkten Kontakt zu Studierenden und Lehrende aufnehmen können, finden Talieh, Loubna und Mahwish fast noch hilfreicher als das Vortragsprogramm selbst.

Gerade haben sie am Stand des Pharmakonzerns Merck in der großen Halle Halt gemacht. Talieh will Medizin studieren, ihre Freundin Mahwish interessiert sich für pflegerische Studiengänge. Ein paar Infobroschüren des Life Science Unternehmens können da nicht schaden. Und auch für Loubna, die ein Studium in Wirtschaftswissenschaften erwägt, könnte ein so global agierender Konzern durchaus interessant sein. Und außerdem besuchen die Drei die Heinrich-Emanuel-Merck-Schule, eine Berufliche Schule in Darmstadt, die nach dem Gründer des gleichnamigen Pharmaunternehmens benannt ist.

Vorbereitung in der Schule auf die hobit

Drei Tage werden die Schülerinnen auf der hobit verbringen. Zeit genug, sich alles in Ruhe anzuschauen und Fragen zu stellen. Die Merck-Schule bereitet ihre Klassen gut auf den Messebesuch vor. „Im Unterricht gab es zuvor eine Anleitung und wir durften uns auch an den Schulcomputern das hobit-Programm zusammenstellen“, berichtet Talieh (19). „Wir müssen zudem zwei Protokolle über Vorträgen schreiben, die wir besucht haben“, ergänzt die 19jährige Loubna. Das soll helfen, die Informationen zu vertiefen und wohl auch sicherstellen, dass die hobit intensiv genutzt wird, vermutet Mahwish (17).

Suche nach dem Besonderen

Die jungen Frauen wissen schon recht konkret, was sie nach der Schule machen wollen. Mahwish strebt einen medizinisch oder pflegerischen Studiengang an oder „vielleicht auch Psychologie“, sagt sie. Doch gerade Psychologie ist sehr nachgefragt, die Studiengänge oft überlaufen. Die 19jährige Talieh will Allgemeinmedizinerin werden und hat sich schon vorab über NC und mögliche Studienorte informiert. Freundin Loubna sucht das Besondere – sie will Wirtschaftswissenschaften oder Betriebswirtschaft studieren – „aber auf Englisch. Es soll anders sein als das, was alle machen“, betont sie.

Die Vorträge finden sie informativ, doch noch besser gefallen ihnen die Messestände. „Da kann man persönlich seine Fragen stellen, hat direkten Kontakt zu Studierenden und Lehrenden. Das ist noch viel hilfreicher“, sagen sie.  

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