Ungefilterte Informationen für die Zukunft

Die hobit ist nicht nur für SchülerInnen ein wichtiger Orientierungspunkt. Auch Persönlichkeiten aus der Politik und dem Hochschulleben der Stadt kamen zum VIP-Rundgang auf die hobit, die mittlerweile Deutschlands größte nichtkommerzielle Hochschul- und Berufsmesse ist.

Infos aus erster Hand

„#noFilter. Echt Du“ lautete in diesem Jahr das Motto der Messe, die über drei Tage lang wieder rund 19 000 BesucherInnen anzog. „NoFilter“ ist auch für hobit-Leiter Uli Knoth das Sinnbild für die „ungeschönten Informationen“, die die SchülerInnen jedes Jahr an den Ständen und in den Vorträgen erhalten, „um den richtigen Weg für sich zu finden“.

Zum VIP-Rundgang für die Unterstützer und Ausrichter der Messe hatten sich VertreterInnen aus der Politik eingefunden wie etwa die Darmstadt Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid, die Landräte der Kreise Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau, Darmstadts OB Jochen Partsch, aber auch die Vizepräsidenten der TU Darmstadt, der Hochschule Darmstadt und der Evangelischen Hochschule Darmstadt. Sie alle nahm der langjährige ehemalige hobit-Leiter Prof. Bernhard Meyer mit auf einen Rundgang durch die Messeräume.

Innovative Ideen und Konzepte

Angst vorm Zahnarzt? Das Unternehmen Dentsly Sirona hat ein innovatives Verfahren entwickelt, wie der Arztbesuch künftig kürzer ausfallen könnte. Am hobit-Stand erklärte Sirona-Mitarbeiter Reinhard Pfeifer den VIPs wie durch einen optischen 3-D-Abruck Zahnprothesen schneller vermessen und hergestellt werden können.

Die neueste Entwicklung war auch am Stand der Elektro- und Informationstechniker der TU Darmstadt präsent. Auch in diesem Fachbereich gehört die VR-Brille heute zum Alltag im Lehr- und Forschungsangebot etwa für Medizintechnik, in Flugsimulatoren, für die Entwicklung von Windkraftwerken oder auch in der Automobilbranche.

Neuerungen konnte auch die Evangelische Hochschule Darmstadt an ihrem hobit-Stand vermelden.  An der EHD werden AbiturientInnen zur Gesundheitsfachkraft ausgebildet, ein neuer Schwerpunkt im Studiengang Pflege und Gesundheitsförderung. Arbeiten können diese Gesundheitsfachkräfte an Schulen, berichtet Professor Ulrike Manz. Ein innovatives Feld und ein Berufsbild, das in anderen europäischen Ländern längst etabliert ist.

Studium in Partnerstädten

Mit einem eigenen Stand sind auch stets Darmstadts Partnerstädte auf der Messe vertreten. Diesmal unter anderem auch die türkische Stadt Bursa, die um Studierende aus Darmstadt warb.

Interaktiv ging es am Stand der Hochschule Darmstadt und ihrem Studiengang „Interactive Media Design“ zu. Studierende haben hier versucht, Online-Käufe über ein besonderes Einkaufserlebnis zurück in den lokalen Einzelhandel zu verlagern. Danach können Kundinnen an einem Tisch ein bestimmtes Objekt auswählen – eine kleine Kiste, ein weiches oder auch ein eher abstraktes Objekt – und über einen Link wird ihnen dann angezeigt, welche Kleidungsstücke dazu passen. Eine Art psychologisches Modell. Greife ich zu der Kiste, bin ich eher der gewissenhafte Typ, der sich konservativ kleidet, das abstrakte Objekt verrät den extrovertierten Käufer, der sich vielleicht für eine ausgefallene Jacke oder Bluse endscheidet.

Berufswunsch: Influencer

Am Stand der Arbeitsagentur Darmstadt berichtete Berufsberaterin Cordula Graalfs, dass das Internet, die Bewegung „Fridays for future“ und die Diskussion um den Klimawandel die Berufswünsche der Jugendlichen beeinflussen. Eine Entwicklung, die die Arbeitsagentur ernst nimmt. „Viele Jugendliche wollen später eine sinnhafte Tätigkeit ausüben“, so Graalfs.

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Die Hochschul- und Berufsinformationstage sind eine Veranstaltung von:

  • Bundesagentur für Arbeit
  • Evangelische Hochschule Darmstadt
  • h_da
  • Technische Universität Darmstadt
  • Vereinigung der Hessischen Unternehmensverbände

Unterstützt von der Stadt Darmstadt, dem Kreis Darmstadt-Dieburg und dem Kreis Groß-Gerau.