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Es geht nicht mehr nur um Geld und einen sicheren Job

Welche Rolle spielt Klimaschutz und Nachhaltigkeit an der Technischen Universität Darmstadt? Welche Studiengänge befassen sich speziell mit diesen Themen und wo finden SchülerInnen Angebote dazu auf der hobit? Die Fragen beantwortet Professor Ralph Bruder, Vizepräsident der TU.

Prof. Bruder, wie wichtig ist der Universität Nachhaltigkeit und Klimaschutz?

Das Thema ist uns sehr wichtig und es zieht sich durch alle Bereiche der Universität. In der Forschung haben wir zahlreiche Schwerpunkte dazu etabliert. So befasst sich beispielsweise ein Profilbereich der TU mit Energiesystemen der Zukunft. Dabei geht es um energieeffizientes Bauen, energieeffiziente Maschinen, neue Mobilität oder die Schonung der Ressourcen durch neue Werkstoffe. Auch in der Lehre haben wir interdisziplinäre Studienschwerpunkte gebildet, etwa für Umweltwissenschaft, wissenschaftliche Technologieforschung und Internationale Entwicklung. Für alle diese Schwerpunkte gibt es ein gemeinsames Forum aus Einzel- und Ringvorlesungen, die sich allgemein mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen. Im November 2019 haben wir zudem eine Klimawoche mit ausgewählten Vorlesungen zum Thema Klimakrise, CO2 oder Klimaschutzgesetzen veranstaltet, die auch interessierten Bürgerlnnen offen stand.

Hat die aktuelle Diskussion über den Klimawandel die Bemühungen der TU verstärkt?

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind schon lange ein Thema, aber vielleicht hat sich seither das Bewusstsein bei uns geändert, nach außen stärker sichtbar zu machen, was wir tun. Ein Beispiel, dass wir auch baulich auf Nachhaltigkeit setzen, ist unser energieeffizienter Campus Lichtwiese. Der war sogar Inhalt eines Forschungsprojektes. Die Energieversorgung dort gewährleistet ein Blockheizkraftwerk, geheizt wird mit Fernwärme, wir haben Gebäude nach Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit renoviert und neue errichtet. Wie wir übrigens überall an den TU-Standorten den Energieverbrauch senken und optimieren – durch Fensteraustausch, energieeffiziente Kühlgeräte oder die Umrüstung auf LED-Beleuchtung. Allein in der Universitäts- und Landesbibliothek können durch LED-Leuchten jährlich rund 65.000 Euro eingespart werden. Trotz Flächenzuwachs der Uni ist der Strombedarf in etwa gleich geblieben und der Wärmeverbrauch sank deutlich. Für 2020 ist der erste Nachhaltigkeitsbericht für die TU geplant. Wir haben ein Büro für Nachhaltigkeit in unserem Baumanagement, das sich speziell damit befasst.    

Spürt die TU bei Studierenden eine verstärkte Nachfrage nach mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz?

Das spüren wir deutlich, nicht nur aktuell, sondern bereits in früheren Jahren. Als wir im Fachbereich Bauingenieurwesen den neuen Studiengang Umweltingenieurwissenschaften eingeführt haben, hat das zu einem regelrechten Schub an Studieninteressierten geführt. Unter den Erstsemestern waren erfreulicherweise auch sehr viele Frauen. Schon 2010 haben Studierende eine Hochschulgruppe unter dem Titel Nachhaltigkeit gegründet. Das Bewusstsein ist auf jeden Fall vorhanden.

Welche neuen Studiengänge befassen sich gezielt mit diesen Inhalten?

Es gibt bereits viele Studiengänge mit umwelt- oder klimarelevanten Inhalten an der TU. Relativ neu, um nur ein Beispiel zu nennen, ist ein gemeinsamer Studiengang mit unserer Partneruniversität in Vietnam. Der nennt sich „Sustainable Urban Development“ und es geht um nachhaltige Stadtentwicklung in einem globalen Zusammenhang. Die Studierenden studieren in Vietnam und Darmstadt. Seit diesem Wintersemester ist der Austausch nun an beiden Standorten möglich und die Nachfrage ist sehr gut. 

 Präsentiert die TU nachhaltige Inhalte und Studiengänge auch gezielt auf der hobit?

Wir haben jetzt nicht TU-Stände auf der hobit extra als nachhaltig ausgeflaggt, aber das Thema finden SchülerInnen bei sehr vielen unserer Angebote auf der Messe. So berücksichtigt etwa der Fachbereich Maschinenbau der TU in einem Teil seiner Studienangebote die Nachhaltigkeitsentwicklungsziele der Vereinten Nationen, etwa sauberes Wasser, Armuts- und Hungerbekämpfung oder Klimaschutz. Das interessiert Studierende und an diesen UN-Zielen wollen sie mitarbeiten.

Klima retten, Gutes Tun statt möglichst viel Geld verdienen – ist das der heutigen Generation  wichtiger?

Ich habe schon den Eindruck, dass es einen Wandel im Bewusstsein gibt. Es gab beispielsweise einen regelrechten Run auf unser neues Studienangebot Medizintechnik in der Elektrotechnik. Das Bedürfnis zu helfen, etwas Sinnvolles zu tun, schwingt da mit. Es geht heute nicht mehr nur um Geld und einen sicheren Job.  

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