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Immer mit Respekt

Zwei muslimische Studentinnen fühlen sich an der Evangelischen Hochschule Darmstadt wohl. Die EHD stellt sogar einen Raum für das Gebet zur Verfügung.

Kleine Gemeinschaft

Azra studiert „Childhood Studies – Kindheitspädagogik“ an der Evangelischen Hochschule Darmstadt. Ihr gefällt, dass das Studienfach „sehr auf Kinder und die frühkindliche Entwicklung fokussiert ist.“ Doch auch abseits ihres Studienfachs gefällt der jungen Frau die christlich geprägte Hochschule. Die 24-Jährige schätzt die kleine Gemeinschaft und die überwiegend sozialen Studiengänge. „An der EHD geht man sorgsam mit den Menschen um. Das finde ich toll“, betont sie.

Gläubige Muslimin

Azra hat einen Migrationshintergrund. Ihr Vater stammt aus Bosnien, ihre Mutter aus Algerien. Der Vater arbeitete vor und auch nach dem Krieg auf dem Balkan in Deutschland. Die junge Studentin wurde in Frankfurt geboren, verbrachte einen Teil ihrer Kindheit und Jugend aber auch in der Heimat des Vaters. Sie ist bilingual aufgewachsen, fühlt sich als Frankfurterin und Bosnierin. Azra ist Muslimin, trägt zum Zeichen ihres Glaubens Kopftuch. Probleme oder unangenehme Begegnungen ergaben sich daraus während des Studiums nie. „An der Evangelischen Hochschule begegnete man mir immer mit Respekt“, berichtet sie.

Ein Raum für das Gebet

Auch Samira - die anonym bleiben will und eigentlich anders heißt - ist praktizierende Muslimin. Sie hatte anfangs Bedenken, an einer evangelischen Hochschule zu studieren. Vielleicht ist das Kopftuch an einer christlichen Einrichtung ein Problem, dachte sie. Dann stelle sie jedoch das genaue Gegenteil fest. „Die Hochschule ist sehr offen gegenüber Muslimen - gerade wegen ihrer christlichen Prägung“, freut sich die junge Frau, deren Eltern schon vor vielen Jahren aus Syrien nach Darmstadt kamen.

Die EHD, lobt Samira, gehe auf individuelle Bedürfnisse ein. Weil sie und andere muslimische Studentinnen sich eine Rückzugsmöglichkeit unter anderem für das Gebet wünschten, baten sie die Hochschulleitung um ein Gespräch. Das Treffen verlief sehr offen. Seither können muslimische Studierende sich in den Ruheraum der Hochschule zurückziehen und haben dort auch einen Schrank für Gebetsteppich und Bücher. „Das ist wirklich eine schöne Geste“, betont die Studentin.

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