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Studienhilfen für Geflüchtete

Sie sind vor dem Krieg geflüchtet und müssen sich jetzt in einem fremden Land mit fremder Sprache und Kultur zurechtfinden. An der TU Darmstadt hilft die Zentrale Koordinierungsstelle für Flüchtlingsintegration diesen Studierenden bei einem Neuanfang in Studium und Forschung an der Universität.

Schnelle Hilfe aufbauen

2015 war das große Fluchtjahr. In den folgenden Monaten kamen so viele Anfragen von Studieninteressierten, „dass wir schnell die dafür benötigten Strukturen aufbauen mussten“, erinnert sich Lars Hollmann, Leiter des Referates Willkommen und Wohnen im Dezernat Internationales der TU Darmstadt. 2016 richtete die Universität daher die Zentrale Koordinierungsstelle für Flüchtlingsintegration (ZKF) ein. Die Kolleginnen und Mitarbeiter dort wollen geflüchteten Studierenden und Forschenden den Start an der TU mit Sprachkursen, Orientierungsangeboten und studienbegleitenden Maßnahmen erleichtern.

Verschiedene Bausteine

Die Nachfrage ist groß. Allein 2016 hat die ZKF über 1000 Interessierte persönlich oder per Mail und am Telefon beraten. Davon kamen 549 Geflüchtete in jenem Jahr auch zur Campusorientierung, einer Info-Tour, die einen ganz praktischen Überblick über die Einrichtungen der TU gibt. Mittlerweile kommen weniger Geflüchtete. 2019 waren es aber immerhin noch 116 Menschen mit Fluchthintergrund, zumeist aus Syrien, die an der Technischen Universität ein Studium beginnen oder weiterführen wollten.

Die TU bietet ihnen verschiedene Bausteine zur Hilfe an:

  1. Campusorientierung
  2. Zeugnisprüfung
  3. TestAS (Studierfähigkeitstest)
  4. Einstufungstest (Sprache)
  5. Orientierungswoche

6. Studienvorbereitenden Kurse mit sprachlichem Schwerpunkt, je nach Einstiegsniveau max. 6 Module à 10 Wochen mit Abschluss-Prüfung. Begleitet wird die Sprachförderung von regelmäßiger individueller Beratung, Workshops und Trainings.

7. Im Anschluss an die Sprach-Prüfung folgt noch eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten.

Deutschkenntnisse wichtig

Sprachkenntnisse sind entscheidend: Über 50 studienvorbereitende Sprachkurse auf verschiedenen Niveaustufen wurden seit dem Wintersemester 2015/16 angeboten, sagt Aaron Szczerba,  Projektkoordinator für Flüchtlingsintegration der ZKF. Wer die Sprachprüfung (DSH oder TestDaF) besteht, kann mit dem Bachelor- oder Masterstudium beginnen. Die Zeugnisprüfung übernimmt ebenfalls die Zentrale Koordinierungsstelle der TU. In Einzelterminen werden Hochschulzugangsberechtigung, Dokumente und Studienleistungen geprüft. Diese Gespräche sind für alle Pflicht.

Netzwerk entwickelt

Die Geflüchteten treffen in Darmstadt auf eine fremde Lernumgebung, Sprache und Kultur, müssen Fluchterlebnisse und die Sorge um die Familie daheim bewältigen. Die ZKF hat zur Unterstützung ein Netzwerk an Angeboten entwickelt. Dazu zählen Austauschplattformen speziell für Frauen (Brown Bag Lunch), Fachsprachkurse zum Beispiel für Mathematik oder auch eine Orientierungswoche mit Workshops und Kennenlern-Treffen. So bietet die Gruppe „Tutor International“ etwa gemeinsame soziale Events an wie Museumsbesuche, Kochabende oder Kulturreisen. „Wir wollen Geflüchtete in die bestehenden Strukturen der Universität eingliedern. Das Ziel ist Integration statt Separation“, betont Lars Hollmann.  

Geflüchtete engagieren sich selbst

Die Koordinierungsstelle hilft zudem bei der Suche nach Praktika oder Nebenjobs, gibt Informationen über Studienfinanzierung und Stipendien. Dazu gehört seit 2016 etwa auch der HessenFonds, das Begabtenstipendien-Programm der Landesregierung für geflüchtete Studierende, Promovierende und Wissenschaftler. Die TU, sagt Regina Sonntag-Krupp, Leiterin des Dezernates Internationales, begreift die Integration von Geflüchteten an der Universität als gesellschaftliche Aufgabe und als Bereicherung für die wachsende Vielfalt und Internationalität der TU.

Die Geflüchteten engagieren sich jedoch auch selbst: Sie haben mittlerweile ein Netzwerk geknüpft, in dem sie ihre Erfahrungen und Tipps an andere Geflüchtete weitergeben. Ein anfängliches Buddy-Programm, bei dem ein deutscher TU-Studierender einem Flüchtling zur Seite stand, ist daher seit 2018 nicht mehr nötig.

Kontakt: Dezernat Internationales, Zentrale Koordinierungsstelle für Flüchtlingsintegration, Aaron Szczerba, aaron.szczerba@tu-darmstadt.de; www.tu-darmstadt.de/refugees 

 

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