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Der neue digitale Studienalltag an der h_da

Corona hat auch an der Hochschule Darmstadt (h_da) alles verändert: Studierende, Professorinnen, Dozenten und Beschäftigte müssen sich auf einen Hochschulalltag einlassen, der fast nur noch online und im Homeoffice läuft. Fachlich und auch emotional nicht immer leicht - doch es funktioniert überraschend gut.

Wenig Beschwerden

„Schnell und abrupt“, so beschreibt Prof. Manfred Loch, h_da-Vizepräsident für Studium, Lehre und studentische Angelegenheiten, die vom Corona-Virus erzwungene Umstellung auf einen digitalen Studienalltag. „Von 95 Prozent Präsenzlehre sind wir innerhalb weniger Wochen auf nahezu 100 Prozent präsenzfrei umgestiegen.“ Auch wenn wegen der Kürze der Zeit anfangs vielleicht nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, „ist es insgesamt sehr gut gelaufen“, findet er. Damit steht er nicht allein: Laut einer Umfrage waren zwei Drittel der befragten h_da-Studierenden mit dem Angebot an digitalen Lehrformaten und Lehrinhalten im letzten Sommersemester sehr zufrieden bis zufrieden. „Es gab extrem wenig Beschwerden“, bestätigt h_da-Präsident Prof. Ralph Stengler. Bei rund 17.000 Studierenden gingen gerade mal 30 kritische Rückmeldungen im Präsidium ein und den zuständigen Gremien, mit denen die Hochschule den Pandemiebetrieb begleitet.

Lehrveranstaltungen fast alle online

„Es ging erstaunlich gut. Wir haben wahnsinnig viel geschafft und die Studierenden und alle h_da-Angehörigen haben mitgemacht“, lobt Ralph Stengler die gemeinsame Anstrengung. Fast alle Lehrveranstaltungen konnten online gehalten werden, Labor-Experimente liefen unter strengen Corona-Regeln in Präsenz ab. Die Ausfallquote – zumeist Exkursionen – war gering und für Klausuren gab es ein ausgeklügeltes Raum- und Zeitkonzept. Unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsregeln wurden schriftliche Prüfungen zusätzlich in die Mensen in Darmstadt und Dieburg verlegt; ein klimatisiertes Zelt auf dem Zentralcampus aufgestellt. Freiwillige halfen bei der Aufsicht und Prüfungszeiten wurden verlängert.

Hotline und eigene Filmstudios

Doch zu Beginn mussten die technischen Vorrausetzungen für ein Digitalsemester geschaffen werden. Ein 40-köpfiges Team der IT-Abteilung war rund um die Uhr im Einsatz. Unterstützung erhielten sie von 15 Mitarbeitenden aus dem FB Informatik. Fast 650 Beschäftigte mussten mit Heimarbeitsplätzen und Zugangslizenzen für das interne h_da-System versorgt werden. Das IT-Team musste improvisieren und experimentieren. Innerhalb weniger Wochen mussten Kommunikations- und Konferenzsysteme aufgebaut werden. Und die mussten auch stabil laufen, wenn rund 17.000 Studierende online gehen und auf digitale Lehrveranstaltungen und den Moodle-Server zugreifen. Aus Datenschutzgründen wurden acht eigene Hochschulserver für das Konferenzsystem Zoom eingerichtet sowie vier Filmstudios samt Unterstützer-Crews auf dem Campus in Darmstadt und Dieburg eröffnet, damit Lehrende ihre Vorlesungen aufzeichnen und online stellen können.

Mit BigBlueButton ganz einfach in die Vorlesung finden

Zusätzlich hat das IT-Team des FB Informatik es geschafft, eine eigene Anwendung des Open Source Videokonferenzsystem BigBlueButton (BBB) zu entwickeln. Das System läuft sehr stabil und es vereinfacht und vereinheitlicht das digitale Lernen. BBB bildet die vorhandenen Räume der h_da virtuell auf einer Webseite ab. Wer seine Lehrveranstaltung verfolgen möchte, muss einfach nur auf den entsprechenden Raum klicken. Kein lästiges oder verwirrendes Suchen mehr. Weitere Tipps zum digitalen Studienstart finden sich hier: http://marva-test.itda.h-da.de/digitaleinstieg/.

Gute Online-Lehre

Wie sieht gute Online-Lehre aus? Antworten liefert das Hochschulzentrum für Studienerfolg und Berufsstart (HSB) der h_da. Das Team von Leiter Dr. Peter Bünger stemmt ein großes Schulungsprogramm für Lehrende, bietet Angebote per Videokonferenz. Auch hier wurde wegen Corona das Angebot neu konzipiert. Die Schulungen geben einen Einstieg in die Online-Lehre. Sie erklären wie die Lernplattform Moodle funktioniert, welche E-Learning-Elemente es gibt und welche sich für welche Art von Vorlesung oder Übung eignet, wann asynchrone oder synchrone Angebote sinnvoll sind und wie sich Lernvideos, Gruppenarbeiten, Videokonferenzen oder Audiopodcasts erstellen lassen. Wichtig auch: Wie interagiere ich mit Studierenden über Abstimmungs- und Lernstandkontroll-Tools, sogenannte Audience Response Systeme. Medienpädagogin Gesine Torkewitz betont, wie wichtig es ist, dass Lehrende und Studierende die Kommunikation miteinander aufrechterhalten. „Damit steht und fällt die Motivation.“

Hilfe für Studierende und Erstis

Hilfen werden nun auch für Studierende und Erstsemester angeboten. Darum kümmert sich speziell der studentische Trainerpool im HSB, der ein breites Angebot an Webseminaren zu verschiedenen Themen bereithält. Zudem gibt es ein Lernmodul für Studierende zum Einstieg in die Online-Lehre – eine Kooperation des Teams E-Learning mit dem studentischen Trainerpool https://h-da.de/kompetenzzentrum.

Keine verlorene Zeit

„Corona verändert die Hochschulwelt“, sagt h_da-Präsident Stengler. Der Professor hat selbst erlebt, dass Videovorlesungen und digitale Lehrveranstaltungen aufwendiger und anstrengender sind als solche in Präsenz. Vizepräsident Manfred Loch will durch kontinuierliche Verbesserung „möglichen Frust über das digitale Studium stoppen, die Motivation unserer Studierenden fördern.“ Das Digitalsemester sei anders, „aber es ist keine verlorene Zeit“, betont er.

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